WorldCalling4Me

Wenn die Welt ruft...

Danke!

Ein Jahr Blog-Leidenschaft

Kinder, wie die Zeit vergeht! Es kommt mir so vor, als hätte ich erst vor Kurzem mit meinem Blog begonnen.

Ein Jahr ist es nun her, dass ich meinen Blog gestartet und meinen ersten Blogartikel geschrieben habe. Noch heute muss ich über diesen lachen, wenn ich ihn lese. So vieles hat sich seither verändert…

Ein Jahr, drei Blog-Adressen, denn ich wusste damals nicht, ob das Bloggen überhaupt etwas für mich ist und entschied mich daher zunächst für eine kostenlose Domain bei wordpress. Am 20. Juli 2016 startete ich damals meine erste Reise, über die ich bloggen wollte. Grobe Richtung: Malaysia und Indonesien, aber zuerst Singapur mit Stopover in Dubai

Ein paar Wochen später in Indonesien dann die Feststellung: Bloggen ist toll. Nicht nur gelingt es mir dadurch, meine täglichen Eindrücke auf meinen Reisen an den Abenden zu verarbeiten, sondern auch meinen Input zu strukturieren und durch das Anschauen der Bilder noch einmal meinen Tag zu durchleben. Noch einmal tanze ich unter einem Wasserfall. Noch einmal schwimme ich im Meer. Und noch einmal erlebe ich den Sonnenuntergang…

Borobudur, Yogyakarta

Borobudur, Yogyakarta

 

Ein paar Monate später schließlich der erste Umzug auf die .de-Domain. Die Leidenschaft nahm nicht ab. Ein anspruchsvolleres, ansprechenderes Layout musste her. Ich begann auf meiner .com-Domain, ein neues Layout zu erstellen.

Wochen gingen ins Land. Monate gingen ins Land. Denn jeden Handgriff, jeden Klick, jede Änderung am Layout, die etwas entfernt vom Standard war, musste ich über YouTube-Tutorials erlernen. Blogbeiträge und Reisen gab es während dieser Zeit natürlich trotzdem. Schließlich erfolgte Anfang Mai der Umzug auf die .com-Domain.

Sumatra

Irgendwo vor Sumatra

 

Die vergangenen 12 Monate

Aus gegebenem Anlass habe ich euch einmal einen kleinen Rückblick auf mein erstes Blog-Jahr und meine Tops und Flops meiner verfassten Artikel erstellt. 

Egal, wie dämlich meine Artikel aber auch teilweise waren, ihr, meine Lieben, seid mir in den letzten 12 Monaten die ganze Zeit über treu geblieben. Ihr habt nicht nur fleißig meine Beiträge gelesen, ihr habt mich auch auf Facebook (Danke für mittlerweile 212 Gefällt mir-Angaben, zu denen immer wieder neue hinzukommen!) begleitet, meine Schnappschüsse auf Instagram (Danke für relativ stabile 249 Follower!) geliked und mit mir durch die Weiten des Internet gezwitschert.

Ihr wart teilweise auch dabei, wenn ich auf Reisen war und seid sozusagen real life mit mir gereist.

vor der Sagrada in Barcelona

 

Ihr habt euch meine Gedanken zu Reisezielen angehört und mein Gemotze über Flugpreise und Passagiere gelesen. Ihr habt zig Bilder aus zig Ländern und zig Städten angeschaut und wenn es einmal nichts zu sagen gab, meine verbalen Ausschweifungen über das Zugfahren über euch ergehen lassen. 

Petronas Towers, Kuala Lumpur

 

Ihr seid es gewesen, die mit mir den Sonnenuntergang auf Bali verfolgt haben, die mit mir auf der Sky Bridge der Petronas Towers standen und mit mir aus dem Staunen nicht mehr herauskamen. Ihr seid es gewesen, die mit mir durch die Hitze Dubais gelaufen, durch die schottischen Highlands gebrettert, die Akropolis hoch und die Hauptstadt Israels durch gelaufen sind. 

Skyline von Dubai

 

Und ihr werdet es sein, die mich in den nächsten Wochen nach Indien begleiten werden.

einer von x Sonnenuntergängen

 

Danke!

Doch bevor ich abreise, möchte ich Danke sagen. Danke für euer Interesse. Danke für eure Treue. Und vor allem Danke für eure Freundschaft, denn durch das Bloggen habe ich immer das Gefühl, dass ich euch in gewisser Weise nahe bin, weil ihr immer irgendwie mit im Gepäck seid.

vor Komodo, irgendwo in Indonesien

 

Danke an meine Community

Ich habe durch das Bloggen auch neue Freunde gewonnen. Freunde, denen ich noch nie begegnet bin, mit denen ich aber irgendwie doch schon überall auf der Welt war: Meine Blogger-Community. Diese Freundschaft zeichnet sich vor allem durch Unterstützung bei meinen Reiseplanungen aus, durch das Austauschen von Beiträgen, Vorantreiben unserer jeweiligen Blogs und die Zusammenarbeit bei Round Ups, Blogparaden oder Gast-Beiträgen

Dana Nationalpark, Jordanien

Dana Nationalpark, Jordanien

 

Danke an meine Freunde

Aber auch meine Freunde und meine Familie bestärken mich immer wieder darin, meinem Drang, hinaus in die Welt zu ziehen, nachzugehen. Ihr hört euch meine Planungsgedanken an und gebt mir euer persönliches Feedback, seid gespannt, wohin es für mich als nächstes gehen wird.

Manchmal hilft auch einfach ein „Du spinnsch doch!“ als Feedback. 😀

 

Ihr feiert mit mir alle paar Wochen kleinere Abschiede (morgen gibt es noch einmal ordentlich Burger und Pommes – das letzte Mal Fleisch für 4 Wochen 🙂 ), bringt mich zum Flughafen, holt mich wieder ab und seid einfach da, wenn ich wieder einmal völlig zerstört von einer Reise zurückkehre.

Was gibt es Schöneres, als mit Luftballons und frischem Kaffee am Flughafen abgeholt zu werden?!

 

Ihr lasst mich immer wieder gehen, auch dann, wenn ihr wisst, dass ich durch meine Reise einmal mehr einen Geburtstag verpassen oder ein Ereignis am Wochenende nicht besuchen werden könne. 

Ihr habt Verständnis dafür, dass ihr mich an langen Wochenenden eigentlich erst gar nicht fragen müsst, ob ich etwas mit euch unternehme, da ich sowieso nicht da sein werde. Gleichzeitig unterstützt ihr mich aber tatkräftig und schickt mich los, um die Dinge zu tun, die ich schon immer einmal tun wollte.

 

 

Und wenn es eure Zeit zulässt, begleitet ihr mich ein wenig auf einer Reise, auf einen Städtetrip oder besucht mit mir Freunde, die irgendwo auf der Welt leben.

Loch Ness, Schottland

Loch Ness, Schottland

 

Danke an meine family

Ein ganz besonderer Dank geht an meine Familie – meine Mum, meinen Daddy, meinen Bruder und meine Oma, welche meine Blogbeiträge immer von meiner Mum vorgelesen bekommt.

meine Oma <3

 

Auch wenn ich euch immer wieder Kopfschütteln und schlaflose Nächte bereite, so lasst ihr mich doch immer wieder gehen. Mir ist mehr als bewusst, dass das nicht leicht für euch ist. Es ist ein ständiges Loslassen, Auffangen, wieder Loslassen.

Feiern mit Daddy 🙂

 

Danke an meine Mum

Vor allem meine Mum hat es da wahrlich nicht leicht. Sie sieht sich nicht nur immer wieder den kleinen, lieb gemeinten Frotzeleien auf meinem Blog ausgesetzt und ist mittlerweile zu meinem running gag geworden, mit ihr stehe ich auch in ständigem Kontakt, wenn ich auf Reisen bin und bekomme den besten moralischen Beistand, den man sich vorstellen kann.

Aber sei‘ nicht neidisch auf „die Mama“, weil du weißt, dass ich immer in Kontakt mit ihr stehe und sie vor dir weiß, was ich unternehmen werde, denn als meine Mum musst du auch ganz schön hart im Nehmen sein:

Meine Mum erhält nicht nur immer den aktuellsten (und teilweise sinnlosesten) Stand darüber, wo ich mich gerade befinde und was ich heute den lieben, langen Tag so vorhabe, sondern auch die sinnfreisten („Gehe jetzt an den Bahnhof und steige in den Bus nach XY“, dreißig Minuten später: „Yeeees! Der Bus hat free wifi!“), inhaltsleersten („Bin gleich aus dem Wlan raus. Melde mich, sobald ich wieder Wifi habe.“), nervenaufreibendsten („Ich hab nen falschen Weg genommen, kann nicht umdrehen, weil neben mir ein Abgrund ist! Ich verliere hier gleich die Nerven!“) und bedenklichsten Nachrichten von mir („Könntest du bitte Medikamente gegen XY googlen? Ich habe keine stabile Internetverbindung.“).

Dogans Dachterrasse, Istanbul

 

Auch ist sie ständig – ob sie will oder nicht – über die Nahrungsaufnahme vor Ort („Zehnter Tag in Folge Pho-Suppe zum Frühstück. Meeeh!“) oder die Exzesse mit selbigem („Ich hab‘ mich dermaßen mit Baklava überfressen – ich muss gleich kotzen.“) informiert, wird mit Essenswünschen nach meiner Rückkehr („Bitte sag‘ der Oma, sie soll Kartoffelsalat mit Paprikawürstchen machen, wenn ich nach Hause komme.“), Einkaufszetteln („Magerquark! Viel!“) oder mit plötzlichen Ausbrüchen („Ich will jetzt sofort ein Schnitzel!“) bombardiert und erhält Informationen über sämtliche seltsame Futterkreationen nach meiner Rückkehr („Spinat! Heute gab’s nur Spinat! Den ganzen Tag!„).

Dachterrasse, Istanbul

 

Immer checkt sie während meiner Flüge die Flugpläne und weiß während ich noch auf dem Rollfeld irgendeines Flughafens stehe, ob ich meinen Anschlussflug noch bekommen werde oder nicht („Rennen oder rauchen?“ – „Geh‘ rauchen, dein Anschluss ist weg.“), ist über die Situation an sämtlichen Flughäfen informiert, die ich anreisen werde („In Doha geht gerade nichts. Weder rein noch raus. Dein Flieger nach Saigon ist nicht einmal gestartet.“). Außerdem halte ich sie ständig auf Trapp mit irgendwelchen Dingen, die ich jetzt sofort oder in ein, zwei Tagen brauche („Geld! Meine Kreditkarte ist leer…“).

blaue Moschee, Istanbul

 

Mehr als einmal war ich aufgrund meiner Reisen dafür verantwortlich, dass sie eine schlaflose Nacht hatte, weil ihr Kind entweder krank, mehrere Tage im Dschungelin der Wüste oder schlichtweg nicht erreichbar war, weil sie irgendwo mitten im Nirgendwo abhing oder rum lag. 😀

Um Fourth Bridge Wadi Rum, Jordanien

 

Und auch wenn sie immer wieder zu mir sagt, ich spinne, wenn ich ihr von zukünftigen Reiseideen, Reisezielen oder Wünschen berichte, besinnt sie sich und liefert mir hilfreiche Unterstützung, gibt mir Dinge zu bedenken, die ich bisher nicht in Betracht gezogen hatte und lässt mich immer wieder in die große, weite Welt ziehen.

 

Danke, meine Lieben! Bis ganz bald virtuell und real in einigen Wochen! <3

 

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5 Kommentare auf "Danke!"

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Mama
Gast

Mann…du bist schuld…ich heul jetzt gleich. Was ich schon alles mitgemacht habe und hoffentlich noch mitmachen werde 🙈😚

Mogroach
Gast

Hey Manu!

Was ein toller, emotionaler und lustiger Bericht! Musste ein paar Mal herzhaft Lachen! Vor allem wegen der Mama😊… wie schön so eine immer helfende Seele an der Seite zu haben.
Aber auch, weil man sich selbst ein wenig wiederfindet.
Mach auf jeden Fall weiter so…mit deinen Berichten, deinem Schreibstil und deinen Reisen !

Glückwunsch von uns zum Einjährigen!

LG Silvi und Chris

Matthias
Gast

Wirklich ein toller Artikel und bestimmt jede Menge Arbeit dahinter, weiter so!

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