Preisfrage: Wie bekommt man eine eineinhalb Liter Wasserflasche 2x (!!!) durch die Security?
Antwort: Auf das ablehnende Winken des Securitybeamten mit einem Lächeln und gleichzeitig einem Blick völliger Verwirrtheit reagieren, Flasche wie selbstverständlich aufs Band legen, durchfahren lassen, auf der anderen Seite einfach wieder mitnehmen.
Zweite Frage: Wie bekommt man mit seinem umgerecht letzten Euro noch einen Kaffee?
Antwort: An den Coffee shop counter gehen, nett lächeln und erklären, dass das die letzten Cents sind, die man hat und ob man dafür noch etwas bekommen könnte (Ausbeute: ein Latte Macchiato zum halben Preis).
Anmerkung: Nicht dass ich nicht die Kohle oder keine Kreditkarte hätte, um mir Wasser oder Kaffee zu kaufen, aber ‚Spielereien‘ machen einfach Spaß! 😉
Gestern bin ich gut auf Bali angekommen! Holger hat mich mit dem Roller abgeholt – danke dafür – und wir haben erst einmal ein paar beach beers am Strand von Kuta getrunken. Dabei Pläne geschmiedet, wie meine kommenden Tage aussehen könnten. Im Anschluss daran war etwas Orgakram angesagt: Geld wechseln, Kippen kaufen, Salat machen, zu Christian fahren, bei dem wir dann grillten. Dort haben wir weitere Pläne geschmiedet und ich habe nun für das Erste meine Flores-Pläne über den Haufen geworfen und Gili Meno erst einmal storniert. Aufgeschoben ist sicherlich nicht aufgehoben, aber ich wollte für die nächsten Tage die absolute Flexibilität haben und spiele gerade mit dem Gedanken, mit dem Boot nach Komodo zu fahren, was aktuell von mehreren Faktoren abhängt: Preis, wann genau das Boot startet, wie viele Nächte ich auf diesem verbringen werde und was das package allgemein betrifft. Einen Roller für die kommenden Tage konnte ich auch direkt mitnehmen. Total gut. Auf diesen und die daraus resultierende Flexibilität und Unabhängigkeit hatte ich mich total gefreut.;-) Aktuell stehen daher nur die kommenden drei Tage. Heute steht u.a. Ubud auf dem Plan – gleich geht’s auch los. I’ll keep you up to date. 😉
Meine „Überfahrt“ nach Malaysia hat gestern wundervoll funktioniert: der Bus hielt auf der Seite von SIN direkt vor dem immigration Büro, also rein, Ausreisestempel in den Pass, raus, wieder in den Bus, über eine große Brücke, same procedure auf der Seite von Malaysia, nur dieses Mal mit Gepäck: raus aus dem Bus, immigration, Einreisestempel in den Pass, Gepäck durchleuchten und wieder ab in den Bus. Die Fahrt dauerte mit der ganzen Prozedur 7 Stunden mit einem kleinen Zwischenstopp auf einem typisch asiatischen Rasthof, von denen sich in Deutschland einige eine Scheibe abschneiden könnten.
Der Bus an sich war ebenfalls super – Vollausstattung mit Sitzen, die man komplett zurückklappen und demnach liegen konnte, totale Beinfreiheit, ein netter Busfahrer (Asien eben! Nicht Südamerika!), eine sehr sehr überschaubare Anzahl an Mitreisenden, nämlich 4 an der Zahl, also 6 Leute mit mir und dem Busfahrer. Auch trotz der Tatsache, dass wir leider erst mit 30 Minuten Verspätung losgekommen sind, aber im fünf-Minuten-Takt darüber informiert wurden – da sind die Zeiten der Deutschen Bahn ja aber teilweise krasser und die Reisenden erhalten teilweise weniger Informationen – gibt es definitiv unangenehmere Möglichkeiten, zu reisen.
Endhaltestelle des Busses war direkt in KL, Chinatown.
Das Sightseeing Programm meines kurzen Aufenthaltes beinhaltete Folgendes (in chronological order):
Samstag (halber Tag):
– Chinatown (überall Gewusel und natürlich kulinarische Köstlichkeiten; absolutes und immer wieder gern genommenes highlight: Kokosnusseis)
– Sri Mariamman Temple (total süß, vor allem eine abendliche ruhige Atmosphäre dort, ich kam ins Gespräch mit einigen Mönchen und einigen Einheimischen, die gerade ihr Gebet beendet hatten)
Sonntag (ganzer Tag):
– KL Tower
– Symphony Lake vor den Petronas Towers (seeeeeehr süß, vor allem mit Coffee to go)
– Petronas Towers (absolutes Must See, vor allem einmal auf dieser Verbindungsbrücke zu stehen, ist ein Hammergefühl)
Und, um dem Ganzen noch eines draufzusetzen: 2 Stunden Gym-TimeimFitnessFirst direkt nach dem Besuch der PT. Ich hatte mit einem Vorhandensein eines Gyms gerechnet, hatte ich doch im Internet gelesen, dass in der Mall bei den Towers ein Gym sei und daher vorsorglich meinen daypack mit Sportklamotten gepackt. Nach Begutachtung des Gyms bei den PT jedoch entschied ich mich für Fitness First, das sich gegenüber der PT befindet.
Zwischenfazit: Day pass bei fitness first: 40 MYR (ca. 10 EUR) Tatsächliche Nutzung der Fitness-Geräte, des Laufbandes, des Spa-Bereiches für einen Saunagang, der Duschen und eine wieder komplett aufgefüllte Wasserflasche: 0 MYR (das Kreditkarten-Gerät funktionierte beim Einchecken nicht, sie wollten mich trotzdem rein lassen und es beim Auschecken noch einmal versuchen – funktionierte nach wie vor nicht, not my business) Blick vom Laufband auf die Petronas Towers: unbezahlbar
Auf dem Rückweg zum Hostel nahm ich noch mit:
– den Butterfly Park (süß gemacht)
– Stonehenge (das wäre jetzt auch abgehakt und ein UK-Trip nicht mehr notwendig 😀 )
– die Masijd Negara, die National-Moschee von Malaysia (kann man sich mal anschauen, ich bleibe aber bei meinem Urteil: hat man die Alabaster Moschee in Cairo, die Blaue Moschee in Istanbul oder die Hassan II Moschee in Casablanca gesehen, beeindruckt einen keine Moschee mehr.
Abendessen gab es heute mal beim Inder, fried rice with chicken und lecker roti dazu. Kostenpunkt: 1,90 Euro – ich muss lachen, bin pappsatt.
Liebe Freunde der Nacht!
Der zweite und gleichzeitig eigentlich auch ein mehr oder weniger kompletter Tag, wenn ich heute Morgen nicht direkt verschlafen und erst kurz vor Mittagszeit losgeworden wäre, geht zu Ende. Er war voll von unterschiedlichsten Eindrücken, kultureller, kulinarischer, klimatischer Art. Klimatisch?! – Ja, denn es hat heute bis auf wenige Stunden am Nachmittag eigentlich durchgehend geregnet. Man möge sich vorstellen, dass ich kleidungstechnisch darauf weder vorbereitet noch wenig bis gar keine Rücksicht genommen habe und trotzdem oder gerade deswegen – ganz klar ist mir das im Moment noch nicht – mit Flipflops losgezogen bin. I mean, dass ich heute nass würde und meine Schuhe so oder so ebenfalls nass werden würden, war mir durchaus bewusst, also kann ich auch die Flipflops nehmen. Wie meine Füße aussehen, nachdem ich tatsächlich den ganzen Tag nasse Füße hatte, werde ich an der Stelle nicht näher beleuchten, aber a. wäre damit die Frage beantwortet, wie viele Tage ich bräuchte, um grässlich auszusehen (natürlich hat der Regen auch nicht vor meinen Haaren Halt gemacht und da mir der liebe Benni ja den Regenschirm verwehrt hat, ich aus Gründen von Kilogrammbeschränkungen keinen anschaffen wollte, sehen diese ebenfalls entsprechend aus), nämlich: exakt 1,5 Tage und b. kann ich wenigstens mit ziemlicher Sicherheit sagen, dass meine Trekkingschuhe, mit denen ich morgen im Bus sitzen werde, trocken sein werden (nicht dass ich da heute Mittag mit Kalkül drüber nachgedacht hätte, weit gefehlt, dieser Gedanke kam mir eben erst während dem Tippen).
Nachdem ich also zuerst einmal den Meeting point für den Bus, den ich morgen in aller Herrgottsfrühe (welcher Depp hat den denn so früh gebucht?! – Ich muss spätestens um 6.30 Uhr im Hostel aufbrechen!) nach KL nehmen werde, ausgemacht hatte, ging es dann mit dem public Bus auch direkt weiter ans ‚Wasser‘. Es standen auf dem Plan:
– Marina Bay Sands (dieses scheiß teure Hotel, das man sich auch als Beamter nicht leisten kann)
– die Esplanade (sieht bisschen aus wie ein Stadion, ist aber keines)
– das Art Science Museum (sieht bisschen aus wie eine Tulpe, ist aber keine)
– natürlich den Merlion Park mit dem Merlion (das ist dieses Vieh, das eine Kreuzung aus Mermaid und Lion ist oder, wie die (Anglistik-) Linguistin weiß: ein ‚blend‘), das/der Wasser aus seinem Maul spuckt, einem Motiv, mit dem sich wundervolle Bilder machen lassen, die aber hier nicht gezeigt werden können, da…naja…das mit dem Wasserstrahl kann schon etwas seltsam aussehen *fiesgrins*).
Von dort aus ging es weiter nach Chinatown: Sri Mariamman Temple (nicht so berauschend), Buddha Tooth Relic Temple und Museum (ganz nett, aber es gibt definitiv schönere und vor allem ruhigere Tempel in Asien) und schließlich zu Erich, einem Österreicher, und seinem Wuerstlestand, der, danke Holger an dieser Stelle für die Ankündigung, mich mit folgenden Worten begrüßte: „Ach, du bist das?!“ Gleich sympathisch. Ich fands herrlich dort. Das Essen war lecker – es gab Brötchen (oh Gott, Manu ist Brötchen aus Weißmehl!) mit Frankfurter sausage, Senf und, um dem Ganzen noch eines draufzusetzen, Sauerkraut – AUF Brötchen und Frankfurter!
Danke Erich für den tollen Zwischenstopp, die nette Begrüßung, das leckere Essen und die Unterstützung bei der weiteren Routenplanung durch Singapur.
Nachdem ich also am allerletzten Ort vor dem Äquator eine Wurst verdrückt hatte, war noch genügend Zeit, um die Insel Sentosa zu besuchen. Sentosa ist – ich drücke es mal in meinen eigenen Worten aus – eine Mischung aus ‚wir wissen nicht, was wir in der riesigen Stadt machen sollen, weil wir mal dem Trubel entkommen wollen‘, Freizeitpark, Touristenmagnet, aber wohl auch ein Ort, an dem sich die besser situierten Einheimischen aufhalten, eine Art ‚Möchte-gern-Europapark‘, an den es definitiv nicht herankommt und bei dem man für jede einzelne Attraktion extra bezahlen muss, aber witzig gemacht, da man eigentlich für 4 SD den ganzen Tag dort verbringen kann (die 4SD bezahlt man lediglich für den Transfer von Stadt auf Insel), insofern man keine der Attraktionen ausprobieren möchte. Wollte ich nicht. Daher war es für mich heute eine ganz nette Oase, um dem Trubel von Chinatown und der Lautstärke der Straßen für kurze Zeit zu entfliehen. Von dort aus ging es dann mit der Metro zurück in Richtung Hostel – Essen gab es vorher natürlich auch noch.
Fazit des heutigen Tages: 4 von 5 Sternen, weil hochgradig effektives Sightseeing Programm – mehr hätte man in der Zeit nicht machen können und mehr wollte ich von SIN auch gar nicht sehen -, völlige Unkompliziertheit diese aufgrund der öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen, super nette soziale Kontakte und einen extra Stern für Erichs Wurst. Abzug für das Wetter, das den eigentlich perfekten Tag nicht ganz so perfekt erscheinen ließ.
Großartig Sinnvolles zu erzählen gibt es heute nicht, ich bin gegen 11 Uhr – vielleicht auch später, ich habe das mit der mehrmaligen Zeitverschiebung in wenigen Tagen noch nicht drauf – in Singapur gelandet und brauchte, weil Etihad scheinbar das Frühstück der Passagiere vergessen hatte und ich Dank eines kleinen Pillchens, das ich von einem netten Apotheker aus Dubai erhalten, dadurch aber das Abendessen im Flieger völlig verpennt und nicht einmal mehr den Start der Maschine mitbekommen hatte, erst einmal Kaffee. Nach Übergabe meines Coffee to go fühlte ich mich doch direkt asiatisch heimisch – Kaffee mit Tütchen (hier gibt es alles auch IN tragbaren Tüten, also z.B. auch Saft in einer tragbaren Tüte, die dann lediglich mit Strohhalm überreicht wird – ich bekam also immerhin einen Becher dazu). Nach einer etwas unfreiwilligen aber dennoch interessanten Stadtrundfahrt – im shuttlebus saßen ja noch andere Traveller – kam ich dann auch irgendwann in meinem Hostel an.
Der Plan für den heutigen Tag: Urlaubsplanung machen und chillen, nachdem ich gestern so viel gelaufen war. Also, ab auf das Sofa, Karte, Google maps, WiFi und los ging es.
Es hielt jedoch nicht lange an, denn bereits gegen späteren Nachmittag entschied ich, dass der Tag noch viel zu lang war und es meinen Füßchen gar nicht so übel ging, dass ich den restlichen Tag hätte hier verbringen wollen. Also fuhr ich ein paar Stationen mit dem public Bus bis zur Arab Street (super zum gemütlich durchspazieren), ging von dort zum Raffles Hotel, um der „The Long Bar“ einen Besuch abzustatten. Ich hatte mir sagen lassen, dass man dort nicht nur Erdnüsse zu seinen Drinks bekäme, deren Schalen man einfach auf den Boden wirft, sondern man dort auch einen ‚Singapore Sling‘ (das wird dann wohl auch der teuerste Cocktail des Urlaubs, der mit 20 Euro!!! zu Buche schlug) trinke – ansonsten sei man nicht dort gewesen (Beweisfoto wurde natürlich gemacht). Vom Raffles wollte ich eigentlich mein Abendessen in Little India einnehmen. Auf dem Weg dorthin kam ich ganz überraschend (weil das in Asien ja auch immer so überraschend kommt und sie so selten sind) durch einen Straßenmarkt, auf welchem ich mir unbedingt einen halben Liter Kokoswasser reinziehen musste (der Hunger war also erst einmal gegessen). Ich durchstreifte ‚Indien‘ futterlos.
Das Futterbedürfnis überkam mich aber dann auf dem Rückweg zum Hostel – ein Markt mit zahlreichen unterschiedlichen Suppen und sonstigen heißen frisch gekochten Leckereien. Ich musste einfach zuschlagen, entschied mich für eine leckere prawn soup und wurde natürlich direkt von den Einheimischen ausgelacht, weil sie es nicht verstehen konnten, dass ich diese schälte (sie essen sie ja komplett – brachte ich aber nicht übers Herz, so sehr ich auch wollte). Der Nachtisch kam einige 100 Meter später, auf einem anderen kleinen Markt (ich schwör’s, er kam aus dem Nichts!) – ich weiß bis jetzt nicht, was es war, was ich gegessen hatte (egal, lecker wars), es sah nach einer Art Crêpes mit Schokosoße aus und wurde auf Bananenblatt serviert. Schließlich wollte ich mich noch schnell für das Frühstück der kommenden beiden Tage eindecken – Obst- und Gemüseläden gibt es ja auch alle paar Meter (Gott, ich werde fett werden in den nächsten Wochen). Trotz des vergleichsweise kurzen Tages und offensichtlich dürftigen Sightseeingprogramm sagt mir der Blick auf mein Garmin, dass ich heute dennoch stolze 13km gelaufen sei. So fühlt es sich zwar nicht an, aber vielleicht haben meine Füße auch einfach schon aufgegeben oder aber: Flipflops sind Wunderschuhe.
Mein ganz persönliches Fazit des Tages, der zumindest nach Inhalt des Blogbeitrages so aussieht als hätte ich heute nur getrunken und gefuttert: Wenn ich den heutigen Tag ‚unbeschadet‘ überstehe, kann in den nächsten Wochen nicht mehr viel passieren.
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