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Being a Greek goddess for 2 days – Teil 1: Die Akropolis

Akropolis in Athen

Schon seit einiger Zeit möchte ich unbedingt endlich einmal nach Athen. Dieses Pfingsten habe ich mir meinen Traum erfüllt. Nach einer recht späten Ankunft am Freitagabend, aber einer durchaus ruhigen, erholsamen Nacht im Hotel Katerina (leider dieses Mal ohne Wiederholungspotenzial – Zimmer an sich okay, aber weit entfernt von besonders, Personal nur geht so) und offensichtlich einmal mehr von der senilen Bettflucht ergriffen, machte ich mich ohne Frühstück – aber immerhin mit ordentlich Kaffee im Kopp – auf und spazierte kurz vor 8 Uhr zur nächstgelegenen Metro-Station. Drei Stationen (M2, einfache Fahrt: 2,80 Euro) später war ich an der Haltestelle Akropole angekommen. Hier gelangst du mehr oder weniger direkt zum Eingang zur Akropolis über den südlichen Hang. Und dann plötzlich ragte sie vor mir auf: Die Akropolis. Aber, first things first

Nördlicher und südlicher Hang der Akropolis

Es gibt zwei Eingänge zur Akropolis – den über den nördlichen (north slope) und den über den südlichen Hang (south slope). Während die meisten Touris über den Eingang des nördlichen Hangs in die Akropolis kommen – hier ist genug Platz für zig Touri-Busse, die Eingänge und Wege sind breiter -, herrscht am Eingang des südlichen Hangs nahezu gähnende Leere. Nicht ganz grundlos hatte ich mich für diesen Eingang entschieden.

touri-freie Zone am Dionysos Theater

Auf dem Weg nach oben findest du auf beiden Hängen einige Bauwerke, die einen guten Eindruck von der religiösen und kulturellen Wichtigkeit dieser Ecke Athens in der Vergangenheit vermitteln. Hier findest du beispielsweise das Odeon von Herodes Attikus und das Dionysos Theater.

Blick von unten auf die Mauern der Akropolis

 Dionysos Theater

Steigst du vom südlichen Hang hinauf zur Akropolis, ist das Dionysos Theater die erste Ruine auf deinem Weg.

Dionysos Theater

Dionysos Theater

Das Dionysos Theater gilt als Geburtsstätte der griechischen Tragödie. Hier wurden beispielsweise auch Dramen der antiken Autoren Euripides und Sophokles uraufgeführt. Neben dem Odeon und Theater gibt es an diesen Hängen noch zahlreiche weitere Kirchen und Heiligtümer. 

Auf dem Weg nach oben gibt es zahlreiche Bauwerke zu bestaunen.

Der Tempel von Asklepios

 

Kleiner Tipp: Nicht nur rate ich dir deswegen zum südlichen Eingang, weil du hier zunächst weniger Touristen begegnest (außer natürlich, du möchtest mit einer Schar von Menschen den Berg hinauf laufen, Slalom laufen zwischen den guided tours, die alle paar Meter stehen bleiben und keine touri-freien Fotos machen 😀 ), sondern auch deswegen, weil du auf diesem Weg nicht zweimal den Berg hinauf steigen musst, sondern direkt bergauf vom Dionysos Theater, über das Odeon von Herodes Attikus zur Akropolis gelangst. Kommst du vom Nord-Hang, steigst du zuerst auf zur Akropolis, dann runter zum Odeon, wieder hoch zum Theater und wieder runter.

Odeon von Herodes Attikus

Dieses ist ein antikes Theater am Fuß des Felsen der Akropolis. Auch heute noch finden darin Konzerte und Theater-Aufführungen statt. 

Odeon des Herodes Attikus

 

Herodes Attikus war ein griechischer Aristokrat und römischer Senator. Im 2. Jahrhundert n. Chr. ließ er das Odeon bauen. Es besitzt 32 Sitzreihen und bietet Platz für 5000 Menschen.

Blick von der Akropolis auf Athen

 Die Akropolis

Jeder kennt sie. Dennoch möchte ich ein paar Worte über sie verlieren. Es wäre eine Schande, es nicht zu tun, denn sie ist die bekannteste und gleichzeitig meist besuchte Sehenswürdigkeit Athens. Für die Alten Griechen war sie das wichtigste religiöse Zentrum. Mit den drei überaus überwältigenden Tempeln, welche zu Ehren der Stadtgöttin Athena gebaut wurden und dem Torbau der Propyläen gehört die Akropolis zum griechischen Nationaldenkmal.

Karte der Akropolis

Abgesehen von den Propyläen, der nicht mehr vorhandenen Athena Statue, jedoch dem nach wie vor vorhandenen Altar zu ihren Ehren, dem Erechtheion und diversen anderen Tempeln auf diesem Areal ist natürlich der Parthenon das Herzstück der Akropolis.

Irgendwie fehlt da was. ^^

Der alte Tempel der Athena

 Der Parthenon

Der Parthenon ist der Tempel der Göttin Athena. Sie ist die Göttin des Kampfes, der Kunst, der Weisheit, aber vor allem auch Schutzgöttin und Namensgeberin von Athen. 

Das Herzstück der Akropolis: Der Parthenon

Ein Hoch auf meine treuen 10-Euro-Tchibo-Flip Flops, die mich schon nach Südamerika begleitet haben und einfach unkaputtbar sind.

Du möchtest mehr vom Dionysos Theater, dem Odeon und von der Akropolis sehen? – Dann schau’ dir meine Bildergalerie zur Akropolis an. 

Welche anderen Orte und Sehenswürdigkeiten ich mir nach der Akropolis in Athen angeschaut habe, davon erzähle ich dir morgen Abend, denn s’Mädsche muss jetzt dringend Futter fassen. 😉

Vorab schon einmal so viel: Ich war den ganzen Tag über (natürlich) noch in Athen unterwegs. Die Fitbit zeigt 15 gelaufene Kilometer und 66 Etagen an. Ja, ich war auf dem Pnyx-Hügel. 😉 Und nicht nur dort. Hier eine Übersicht über meine heutige Lauf-Route.

 

Chilliger Spaziergang durch Athen?! – Not so much. 😉

 

Und noch ein kleiner Tipp zum Schluss, damit du auch gut gerüstet für deinen Tag in Athen bist: Besorge dir am Eingang einer Sehenswürdigkeit am besten das Ticket-package für 30 Euro. Mit diesem hast du mit Ausnahme des Akropolis Museums Zugang zu allen Sehenswürdigkeiten Athens. 

 

Athen: AkropolisAthen: Sightseeing in der StadtDelphi Kap Sounion & der Poseidontempel

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