In Kooperation mit Reisefieber: Meine Jordanien-Reise [Werbung]

In Kooperation mit Reisefieber: Meine Jordanien-Reise

Jordanien allgemein

Das Königreich Jordanien ist sicherlich eines der abwechslungsreichsten Länder, was Geschichte und Kultur angeht. Sobald man dort angekommen ist, kann man die Kultur dieses Landes in aller Deutlichkeit spüren. Überall finden sich das reiche Erbe vergangener Völker, die den Aufenthalt in diesem wundervollen Land geprägt haben. Mehr über all die Sehenswürdigkeiten, die Kultur, Land und Leute, Sehenswürdigkeiten und meiner zehntägigen solo Reise durch das Land erfährst du in diesem Artikel.

Meinen Roadtrip durch Jordanien habe ich mit Unterstützung der Reiseagentur Reisefieber unternommen. Hier erhielt ich nicht nur wertvolle Informationen über einzelne Reisestationen, die ich auf meiner Reise unbedingt anfahren sollte, sondern auch einen Ansprechpartner vor Ort, mit dem ich in regelmäßigem Kontakt stand und den ich b

ei Problemen immer kontaktieren konnte. Gerade Letzteres hat mir, da ich auf meiner Reise allein unterwegs war, sehr viel Sicherheit gegeben. Reisefieber unterstützt dich aber nicht nur bei Reisen nach Jordanien, sondern auch zahlreichen anderen Reisezielen, wie beispielsweise Südostasien, Israel, Indien oder bei einer Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn.

Where to go: Meine Top 5 Highlights

Highlight #1: Petra

Die Hauptstadt der Nabatäer wird manchmal auch “Pink City” genannt, was zurückzuführen ist auf die rot gefärbten Felsen der Paläste. Vom Souk aus sind es knapp 2,5 Kilometer, die man auf einem Pfad, der teilweise nur drei Meter breit ist, zurücklegen muss. Am Ende dieses Pfades wird man vom überwältigenden Schatzhaus des Pharaos empfangen. Gefolgt von diesem ist die Stadt selbst mit ihren zahlreichen Tempeln.

Petra Reisefieber
Blick über Petra

 

Kleiner Tipp: Wenn du dich entschließt, Petra zu besuchen, gehe abseits der abgelaufenen Touristenpfade und nimm die Treppe rechts neben dem „Why not“-Shop. Über diese Treppe mit ihren über 400 Stufen, die jedoch nicht zu unterschätzen sind, erhältst du einen sagenhaft Blick über die ganze Stadt.

Highlight #2: Wadi Rum

Lawrence von Arabien wurde von den Beduinen als Befreier von den Osmanen gefeiert. Da ich dich aber nicht mit Geschichte langweilen möchte, nur noch so viel: Die Beduinen erzählen sich zahlreiche Legenden über Lawrence und seinem abenteuerlichen Leben unter ihnen.

Seine Tagebücher waren es jedoch, die als Bestseller „Die sieben Säulen der Weisheit“ erschienen, das Wadi Rum erst berühmt machten. Als weitläufig, einsam und gottähnlich hatte er Wadi Rum beschrieben. … und natürlich auch der Hollywoodfilm „Lawrence von Arabien“, der 1963 sieben Oscars erhalten hatte.

Um Fourth Bridge, wadi Rum
Blick von der Um Fourth Bridge

 

Wadi Rum wird auch „Tal des Mondes“ genannt, was wohl zurückzuführen ist auf die meterhohen und krass geformten Sandsteinberge, die riesigen schwarzen Granitfelsen, riesigen Felsschluchten und die geradezu anmutend wirkenden Sanddünen.

Viele Wege führen nach Rom und viele durch das Wadi Rum – Kamele, Pferde, Wandern oder mit dem Jeep. Ich entschied mich für eine ’schnelle‘ Tour mit dem Jeep. Zwei Stunden sollte sie dauern.

Highlight #3: Trekking im Dana Nationalpark

Die canyonartige Landschaft mit den rundgewaschenen Felsen und Felsformationen in ihrer variantenreichen Farbgebung lässt sich sicherlich zu einem der schönsten Naturschauspiele Jordaniens zählen. Da Bilder mehr sagen als Worte, werde ich nicht viel zum Nationalpark erzählen, sondern meine Bilder für sich sprechen lassen, an denen ich mich einfach nicht satt sehen kann – eine Wahnsinns-Landschaft.

Der Dana Nationalpark fasziniert mit seiner Landschaft

 

Unterschiedliche Trekks sind hier möglich – angefangen beim Campsite Trail, der ungefähr eine Stunde dauert, über mehrstündige bis hin zu mehrtägigen Trekks von Dana nach Petra.

Dana
Trekking-Pause im Dana Nationalpark

  

Highlight #4: Jerash

Das antike Gerasa gilt als die besterhaltene römische Siedlung und zählt neben Petra zur wichtigsten Touristenattraktion Jordaniens. Die Ruinen von Jerash liegen circa 50 Kilometer nördlich von Amman und sind innerhalb einer dreiviertel Stunde von Amman aus erreichbar. Jerash ist eine aus rosa-orangefarbenem Kalkstein erbaute Stadt, deren Entstehung auf das 2. Jahrhundert zurückdatiert wird.

Jerash

 

Beiträge zu meinen anderen Reisestationen und detailliertere Informationen zu den jeweiligen Sightseeing Hot Spots, die ich während meiner Jordanien-Reise besucht habe, findest du hier.

 

Where to eat: Zwei Restaurant Empfehlungen

Dana Village: Dana Tower Hotel

Nabil bietet in seinem Restaurant im Dana Tower Hotel in Dana Village  allabendlich mindestens 18 unterschiedliche Gerichte an. Schlemmen bis zum Umfallen ist Programm. Nicht nur gibt es dort unterschiedliche Vorspeisen, angefangen von Salat, Fladenbrot, Peperoni, Oliven und unterschiedlichen Humus, sondern auch Hauptgerichte, wie gegrillten Fisch, frittiertes Hühnchen etc. – alles lokal.

Nicht nur die location selbst lockt – der Ausblick ist wundervoll, die Herzlichkeit, mit der man aufgenommen wird, überwältigend – überzeugten, sondern auch der angebotene Preis von 7 JOD für das all-you-can-eat Buffet.

Petra: Red Cave Restaurant

Etwas preisintensiver aber mindestens ebenfalls so lecker sind die Mezze und das Mansaf, dem jordanischen Nationalgericht bestehend aus Lamm, Reis und Joghurtsoße, im Red Cave Restaurant in Petra. Vor allem die Mezze hatten es mir angetan und ich konnte gar nicht genug davon bekommen.

Red Cave Petra
Yummy yummy im Red Cave Restaurant

 

Female solo travelling in Jordanien

Vor meiner Reise wurde ich häufig mit Unverständnis konfrontiert. Unverständnis darüber, wie ich mir zutraue, alleine als Frau in einem arabischen Land zu reisen. Ich kann dich beruhigen: Während meiner gesamten zehn Tage gab es keine einzige Situation, in welcher ich mich auch nur ansatzweise unsicher gefühlt hätte. Außerdem stellte die Reiseagentur Reisefieber bereits vor meiner Abreise einen Kontakt zwischen mir und einem deutschsprachigen Touristenführer her, den ich später in Petra treffen sollte. Dieser stand mir täglich auch bei Planungsfragen über Handy zur Seite und erkundigte sich regelmäßig nach meinem Befinden. Allein die Tatsache, dass ich wusste, dass ich innerhalb von wenigen Autostunden eine Unterstützung vor Ort hatte, gab mir ein großes Gefühl von Sicherheit und vor allem hatte ich nie das Gefühl, irgendwo völlig auf mich alleine gestellt zu sein. Hätte es irgendwo Kommunikationsprobleme aufgrund der Sprachbarriere gegeben, ich hätte jederzeit Ahmad anrufen können.

Shobak Castle
Eine Schülerinnengruppe einer jordanischen Schule beim Ausflug nach Shobak Castle

 

Was du unbedingt im Gepäck haben solltest

Wenn du ein bisschen etwas vom Land sehen möchtest, so rate ich dir dringend dazu, dir den Jordan Pass zuzulegen. Dieser kostet zwar auf den ersten Blick vergleichsweise viel Geld (70 JOD/93 Euro), jedoch musst du, wenn du im Besitz dieses Passes bist, am Flughafen kein Visum mehr kaufen (40 JOD) und erhältst freien Eintritt zu den meisten Touristenattraktionen, wie beispielsweise Petra, Shobak Castle, die Wüstenschlösser oder Umm Qais. Allein durch die Kombination von Visum und Petra hast du den Preis für den Jordan Pass schon raus. Der Jordan Pass ist allerdings nicht übertragbar – du musst bei Buchung deinen Namen und deine Passnummer angeben -, kannst ihn aber ganz problemlos als Bild auf deinem Handy speichern. Der Jordan Pass wird am Eingang zur jeweiligen Attraktion lediglich kurz gescannt.

Kamele sind natürlich nicht nur eine Touristen-Attraktion, sondern gerade im Wadi Rum auch ein Fortbewegungsmittel.

 

Warum ich wiederkommen würde

Als Europäer muss man sich an diese Herzlichkeit und Gastfreundschaft erst einmal gewöhnen, denn man neigt dazu, ihr zunächst mit Skepsis zu begegnen. Überall auf er Straße trifft man auf wildfremde Menschen, die einen in Gespräche verwickeln, Interesse bekunden und dich willkommen heißen – nicht nur in ihrem Land, sondern nach einem längeren Gespräch auch in ihrer Familie. Ich weiß nicht, wie viele Häuser von jordanischen Familien ich von innen gesehen habe, weil ich beispielsweise während einer Rastpause eine Toilette aufsuchen wollte, keine fand und kurzerhand das Bad einer Familien benutzen durfte, was schließlich dazu führte, dass wir noch zusammen Tee tranken und versuchten, uns mit Händen und Füßen zu unterhalten. Die Menschen dieses Landes sind sehr offen, sprechen auch offen über potentielle Tabu-Themen und innerhalb relativ kurzer Zeit ist es möglich, mit ihnen Freundschaften zu schließen, die über ein oberflächliches Gespräch weit hinausgehen.

 

Weiterreise-Empfehlung

Wenn du in Jordanien und aufgrund deines Autos, das du geliehen hast, flexibel bist, so rate ich dir unbedingt dazu, einen kurzen Abstecher nach Israel zu machen. Während meines Aufenthaltes in Israel war ich in Jerusalem untergebracht und habe Tagesausflüge nach Tel Aviv und Palästina (Bethlehem) unternommen. Ein paar Anregungen für diese drei Städte findest du hier

Auch hier kannst du dich auf die Reiseagentur Reisefieber verlassen, denn auch den Reise-Baustein „Israel“ findest du in deren Programm.