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Routenplanung Jordanien – startin’ the countdown

Der Countdown sagt: 15 Tage!

12 Tage Jordanien also?!

Ja, ich weiß, Syrien, Westjordanland und Israel! Und überhaupt, alles dort drüben oder unten oder wo liegt dieses verdammte Land eigentlich wirklich? Ach richtig, exakt neben dem Gazastreifen. Rechts davon. Oder doch links? Ach nee, links vom Gazastreifen ist irgendwie Wasser. Irgendein Meer. Nee, Moment, rechts kommt erst noch Israel. Aber dann kommt Jordanien. Das ist noch ein bisschen weiter rechts. Und unten drunter ist es ganz übel – da sind nämlich die Saudis. Was sage ich?! – Oben ist es viel schlimmer. Da ist der IS und da kommen die Flüchtlinge her. Verdammt, wo reise ich da eigentlich hin? Mir graut!

12 Tage Jordanien also?!

Eigentlich eher 10 Tage, denn ich lande erst nachts um 23:45 Uhr und fliege früh am Morgen um 4:30 Uhr schon zurück nach Hause.

10 Tage Jordanien also?!

Hier die grobe Route – das Sightseeing mit seinen Details muss noch etwas warten.

Nach meiner ersten Nacht im Flughafenhotel werde ich mein Auto abholen und mir dann die Wüstenschlösser Al-Azraq, Quseir Amra und Qasr Kharana im Norden Jordaniens anschauen. Danach geht es weiter Richtung Süden – Mount Nebo, Madaba, Ma’in, Wadi Mujib und Kerak.

An meinem dritten richtigen Reisetag werde ich in Petra sein, dort mit reisefieber.net eine guided tour durch Petra machen und mir Petra by Night anschauen. Übernachtet wird dann ganz dekadent in unmittelbarer Nähe von Petra. Nein, nicht im Mövenpick Resort – zugegebenermaßen, ich hatte kurz mit dem Gedanken gespielt, aber 250 Euro pro Nacht waren mir auf einem Roadtrip dann doch zu viel. 😉

Am nächsten Tag geht es dann weiter gen Süden – Ma’an und und das Wadi Rum stehen auf dem Plan. Ob ich dort übernachten werde, hängt maßgeblich ab von den vorherrschenden Temperaturen und von der Frage, wie sehr ich gerade eher ein richtiges Bett vorziehen würde. 🙂

 

Als nächste Station sind Wadi Araba, Ma’in und ein Sprung ins Tote Meer vorgesehen.

Ab dann ist die Reise offen, denn entweder brauche ich einen Puffertag, eine Pause oder ich nutze meinen geographischen Standort positiv aus und mache einen Abstecher nach Israel.

 

Dieser steht aber nicht nur wegen der aktuellen Lage in der Schwebe, sondern weil ich bisher widersprüchliche Informationen über die Einreise und die Öffnungszeiten der Grenze am Shabbath erhalten habe. Abgesehen davon ist nicht eindeutig, wie es von der Infrastruktur her nach dem Grenzübergang weitergehen würde. Und, die Kombination von Jordan Pass und multiple entry Visa ist ebenfalls unklar und schließlich vor allem auch, welcher Grenzübergang überhaupt in Frage kommt. Insgesamt sind es zu viele Fragezeichen, die sich wahrscheinlich erst vor Ort klären lassen.

Sicher ist: Sollten alle (Planungs-)Stricke reisen, dann…ääähh… dann werde ich einfach eine Runde im Toten Meer tauchen gehen.

Schließlich stünde noch der Norden mit Gerasa, Ajloun und Umm Qais auf dem Plan. Amman sollte natürlich ebenfalls nicht vergessen werden. Der Plan inkl. Zerstörungsgarantie: ich schaue mir Amman an meinem letzten Tag an, werde von dort aus irgendwann nach Mitternacht aufbrechen, gegen 1:30 Uhr am Flughafen aufschlagen, mein Auto abgeben, gegen 2 Uhr einchecken und schließlich um 3:30 Uhr boarden.

Ich bin gespannt, wie wirklich alles kommen wird, wenn es schließlich in die Detail- (oder doch Spontanplanung?!) geht und vor allem, was es alles zu sehen geben wird – ihr dürft es auch sein, denn euch nehme ich mit. 🙂

Kleiner Ausblick: Nächste Woche werde ich euch mit einem Round Up zu Jordanien beglücken, denn einige liebe Menschen aus meiner Blogger Community haben mich mit ein paar kurzen Beiträgen tatkräftig bei meiner bisherigen Reiseplanung unterstützt. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. So, #staytuned and be curious! 😀

Sonnenuntergang am Toten Meer

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