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Altstadt von Merida & Dzibilchaltun Ruins – oder: To pizza or not to pizza!

Die historische Altstadt von Merida

Ganz typisch südamerikanisch dreht sich auch in der Altstadt von Merida alles um den Plaza Grande. Hier befindet sich die Kirche – die Kathedrale San Ildefonso, übrigens die älteste des Kontinents – und der Palacio del Gobernador direkt daneben.

Altstadt von Merida

Altstadt von Merida

Hier findest du auch alles, was du auf die Schnelle vielleicht brauchen könntest: Mehrere Supermärkte, Cafés, kleine Futter- und Snackstände, die Maisgerichte, Churros und Co. Verkaufen, nette Sitzgelegenheiten im Park des Platzes, Banken und Geldautomaten.

Altstadt von Merida

Altstadt von Merida

Altstadt von Merida

Außer es ist der 1. Weihnachtsfeiertag. Denn dann wirst du mit Letzterem absolutes Pech haben – die Banken haben natürlich geschlossen, aber die Geldautomaten eben leider auch. Alle! Und glaub’ mir, in der Altstadt von Merida gibt es einige davon! 😉

Altstadt von Merida

Altstadt von Merida

Ein Run durch die weiße Stadt

Während meiner Suche nach einem funktionierenden Geldautomaten – ich hätte gleich den Kassierer an der Supermarktkasse fragen sollen, der mir, als ich ein paar Einkäufe auf dem Rückweg zum Auto tätigte, mitteilte, dass erst ab morgen wieder alles normal funktionieren würde – bin ich fasziniert von der Stadt. Sie ist eine Großstadt. Genauer gesagt die Hauptstadt Yucatans. Und trotzdem hat sie sich irgendwie den Charme einer Kleinstadt bewahren können.

Altstadt von Merida

Altstadt von Merida

Altstadt von Merida

Dzibilchaltun Ruins

Auch die Dzibilchaltun Ruins (Parkplatz: $20, Eintritt: $120) zählen zu den Überbleibseln der Maya und gehören sogar aufgrund des Areals zu den größten Mayastätten Yucatans.

Angeblich soll sie sogar noch bewohnt gewesen sein, als die Spanier Anfang des 16. Jahrhunderts nach Mexiko kamen. Heftig bewohnt. Denn Archäologen gehen davon aus, dass hier über 200.000 Menschen lebten und einmal 8.400 Gebäude standen. Übrig geblieben ist davon nicht viel.

Herzstück dabei ist sicherlich der Tempel der Puppen am Ende der Prozessionsstraße.

Interessant finde ich, dass anders als in Chichen Itza oder Uxmal hier keine Pyramide steht und auch offensichtlich nie gestanden hat. Stattdessen gibt es dort allerdings eine offene Kapelle, über deren Bedeutung sich heute noch so manche Geister scheiden. Erbaut wurde sie jedoch (natürlich) nicht von den Maya, sondern von den Spaniern. Wenn du mich fragst, dann diente diese Kirche dazu, den Indios das Christentum nahe zu bringen.

Gegenüber der kleinen Kapelle befindet sich ein Platz, der von Mauern umgeben ist. Von hier oben – wie auch von den anderen Stein-Überbleibseln – hast du einen super Blick auf das ganze Areal und den Dschungel.

Und sollte dir der zu langweilig sein, kannst du dich in im Cenoten Xlakah abkühlen. Bring’ also deine Schwimmsachen mit, wenn du hier her kommst. Das Baden im Cenoten ist nämlich gestattet.

Übrigens auch das Herumklettern auf den Steinen. Und weil ich keine Schwimmsachen dabei habe, nutze ich direkt die Gelegenheit aus, um mal wieder ein wenig auf de Steinen herumzukraxeln. Wer weiß, wann dies das nächste Mal möglich sein wird. In Uxmal sicherlich nicht. 😉

Heading off for pizza? – Not at all!

Es ist später Nachmittag, als ich mich von den Ruinen zu meiner Unterkunft aufmache. Müde bin ich. Und hungrig. Der Weg zu meiner Unterkunft ist von hier oben nicht weit entfernt. Ich hatte mich absichtlich für ein Apartment etwas außerhalb der Stadt entschieden, um es etwas ruhiger zu haben. Weil ich sie zunächst in Google Maps nicht finden konnte, frage ich die Besitzer nach näheren Informationen und erhielt die Info, dass es die Adresse der Trattoria La Romana sei. Unterkunft und Pizzeria? – Jackpot!

Seit meinem Kontakt mit dem netten italienischen Paar, das nun schon seit vier Jahren in Merida lebt, geiere ich nach Pizza. Ironie pur, dass montags Ruhetag ist und die Pizza einmal mehr – solche Dinge wiederholen sich, du erinnerst dich bestimmt noch an die Aktion in Kobarid – warten muss.

Weil die Küche heute kalt bleibt, muss die Papaya dran glauben!

Der zweite Weihnachtsfeiertag wird daher umso ausgiebiger zelebriert! Danke für eine hammergeniale Pizza und ein nettes abendliches Gespräch. Ich war zwar todmüde von meinem Tag in den Mayastätten Uxmal, Kabah, Sayil und Co. und daher nicht mehr wie gewohnt kommunikativ, aber ich habe viele interessante Tipps für meinen weiteren Aufenthalt in Mexiko erhalten, die ich ganz ganz sicher einplanen werde und ein paar gute Erfahrungswerte erhalten (Yucatan is safer than Rome and Berlin – Guatemala… is not!). 🙂 Take care, ihr Lieben! Und danke für zwei tolle Nächte in eurem süßen Apartment.

Finally!

 

Und wie es in Uxmal, Kabah und Sayil war, davon erzähle ich dir ein anderes Mal!

 

Anmerkung: Für die Verlinkung/Erwähnung der Unterkunft habe ich keine Gegenleistung erhalten.

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