Man sagt, der mexikanische Staat Tabasco bestünde aus mehr Wasser als aus Land. Man sagt, es sei dort immer heiß. Man sagt, dass es in den Küstenregionen immer wieder zu Überschwemmungen kommen würde. Man sagt, Tabasco sei die Region für Onshore und Offshore-Erdölgewinnung der staatlichen Ölgesellschaft Pemex in Mexiko. Und man sagt, dass aufgrund all dieser Tatsachen Tabasco mit seiner Hauptstadt Villahermosa nichts zu bieten hätte.
Villahermosa in Tabasco
Wenngleich der Name (übersetzt: schöne Stadt) nicht unbedingt Programm ist, so ist es keineswegs der Fall, dass Villahermosa gar nichts zu bieten hat. Mit über einem Viertel der Bevölkerung von Tabasco ist Villahermosa nicht nur eine wirkliche Großstadt und bietet alles, was eine solche Großstadt eben auch typischerweise zu bieten hat.
Neben der historischen Altstadt mit dem Regierungspalast und der Kathedrale findest du in der Zona de Luz eine große Fußgängerzone.
Grünflächen hat die Stadt ebenfalls einige zu bieten. Besonderes Augenmerk hat dabei wohl der Tomas Garrido Park mit seiner Lagune der Illusionen verdient. Mitten in der Stadt kannst du dort stundenlang durch die Parkanlage spazieren, Menschen und Tiere beobachten, dich durch kleine Futterstände snacken und dem La Venta Museum einen kleinen Besuch abstatten.
Dort nämlich kannst du die olmekische Kultur kennenlernen. Zahlreiche Stücke der archäologischen Stätte La Venta werden dort gezeigt, wie beispielsweise die berühmten Köpfe mit einem Gewicht von sechs bis über 20 Tonnen.
Die Umgebung von Villahermosa
Auch außerhalb der Stadt Villahermosa hat Tabasco ein bisschen etwas zu bieten, denn dort steht die Natur im Hauptfokus.
Innerhalb von einer Fahrtstunde bist du nicht nur im Estatal Agua Blanca Park, einem ökologischen Park mit Wasserfällen und einer großen Grotte – Matutes erste Grotten-Besichtigung übrigens -, sondern auch im Biosphärenreservat Pantanos de Centla.
Von La Frontera aus kannst du Touren in das riesige Reservat unternehmen. In den Sümpfen dort leben auf einer Fläche von mehr als 300.000 Hektar weit über 450 Tier- und 500 Pflanzenarten. Es gilt als das wichtigste Feuchtgebiet von ganz Mesoamerika.
Die Umgebung von San Cristobal de las Casas – lugares magicos
In meinem vergangenen Blogbeitrag habe ich dir von meinem mehrtägigen Aufenthalt in San Cristobal de las Casas erzählt. Wenngleich es in San Cristobal selbst sehr viel zu sehen gibt und die Stadt auch ein hohes Maß an Chillfaktor bietet, so dass dir bei einem mehrtägigen Aufenthalt bestimmt nicht langweilig werden wird, so hat das nähere Umland von San Cristobal ebenso einiges zu bieten. In meinem heutigen Blogbeitrag geht es daher um die Umgebung von San Cristobal de las Casas.
Begibst du dich in San Cristobal in das Stadtzentrum, findest du mehrere Touranbieter, die Tagestouren in die Umgebung von San Cristobal des las Casas unternehmen. Neben einem Tagesausflug zum El Chiflon Wasserfall oder zu den Lagos de Montebello werden unter anderem auch Touren in den Sumidero Canyon angeboten.
Parque Central von Chiapa de Corzo
#1 Der Sumidero Canyon
Der Sumidero Canyon ist eine riesig große Schlucht, deren Felswände bis zu einem Kilometer hoch sind. Der Canyon selbst liegt nur wenige Kilometer östlich von Tuxtla.
Touren kannst du entweder ab San Cristobal, Chiapa de Corzo oder Tuxtla buchen. Von einer Tour ab Tuxtla möchte ich dir jedoch abraten, weil dies bedeuten würde, dass du einen Aufenthalt in Tuxtla hinter dich bringen müsstest, was ich dir nicht empfehlen kann, da es in Tuxtla wenig bis gar nichts zu sehen gibt – es handelt sich einfach um eine typische Großstadt in Mexiko.
Auch in Chiapa de Corzo kannst du die Tour buchen (2,5 Stunden, 250 Pesos). Die Touren legen an zwei Stellen in der Stadt ab – bei den Restaurants, die sich unterhalb der Kirche befinden und ein wenig außerhalb.
Wenn du jedoch flexibel und unabhängig von Touranbietern in Chiapas reist, kannst du den Sumidero Canyon auch auf eigene Faust besuchen. Hierzu musst du lediglich zum Parque Nacional Canon del Sumidero fahren (am besten gibst du den letzten Mirador „Mirador el Tepehuaje“) in Google Maps ein. Der Eintritt in den Nationalpark kostet 36 Pesos.
Mit dem Auto kannst du auf den folgenden 10 Kilometern insgesamt vier Aussichtspunkte anfahren und den Sumidero Canyon von oben bestaunen.
Touristen übrigens wirst du dort oben so gut wie keine finden – während meines Besuchs bin ich genau zwei Autos und fünf Menschen begegnet, ein Kontrastprogramm zu dem, was ich im Colca Canyon während meines Aufenthaltes in Arequipa erlebt habe.
Haustiere sind im Parque Nacional leider verboten. Mein Auto hat jedoch niemand überprüft, so dass Matute im Kofferraum nicht entdeckt wurde. Weil wir uns jedoch an Regeln halten, durfte sie während unseres Aufenthaltes im Nationalpark das Auto nicht verlassen.
#2 Chiapa de Corzo
Chiapa de Corzo gehört zu den pueblos magicos von Chiapas und ist tatsächlich eines der schönsten Dörfer in Chiapas. Beim Spaziergang durch das Zentrum der schönen Stadt findest du jede Menge Verkaufsstände, an denen du feine Holzschnitzereien, bunte Stickereien oder herrlich blühende Blumen kaufen kannst. Der Kaffee dort ist übrigens ein klein wenig günstiger als in San Cristobal – zuschlagen lohnt sich also. 😉
Da Chiapa de Corzo auf knapp 420 Metern und San Cristobal de las Casas auf über 2.000 Metern liegt, ist die Fahrt nach Chiapa de Corzo nicht nur atemberaubend schön, was die Landschaft angeht, sondern auch äußerst spannend. Auf halber Strecke befindet sich nahezu täglich eine dichte Nebelwand, bei welcher du sogar bei einer Durchfahrt am Tag deine Geschwindigkeit ordentlich drosseln musst, weil du von jetzt auf gleich nahezu gar nichts mehr sehen kannst.
Die plötzliche Nebelwand auf dem Weg nach Chiapa de Corzo
#3 San Juan Chamula
Auch San Juan Chamula zählt zu den pueblos magicos von Chiapas, ist aber weitaus kleiner als Chiapa de Corzo, liegt aber nur 10 Kilometer entfernt von San Cristobal de las Casas. Die Einwohner von San Juan Chamula sollen zu 99% indigenen Ursprungs sein, wo Schamanismus noch gelehrt und praktiziert wird.
Und nicht nur der Friedhof hat eine besondere Eigenheit, weil er nicht aus Grabsteinen besteht, sondern aus einem Meer aus bunten Kreuzen, sondern auch die Kirche. Diese nämlich fällt nicht nur aufgrund ihrer Aufmachung etwas aus dem Rahmen, sondern ist beim Betreten auch ein kleiner Anschlag auf die Sinne: Der Geruch von Weihrauch, Tausende von brennenden Kerzen und Spiegeln – sie sollen der Seele dazu verhelfen, während des Gebets zurück in ihren richtigen Körper zu finden – und singende und betende Einheimische.
Das Fotografieren in der Kirche ist übrigens strengstens verboten.
Wissenswertes zur Sicherheit, zu Polizeikontrollen, was Mexiko kostet, zur temporary import permit und und und für einen Roadtrip durch Mexiko findest du auf meiner Mexiko-Seite.
Sightseeing in San Cristobal de las Casas – wenn Europa auf Mexiko trifft
Alle Wege führen nach Rom. Und alle Wegen in Chiapas führen früher oder später in die bunten Straßen von San Cristobal de las Casas. Sightseeing in San Cristobal de las Casas ist etwas Besonderes. Denn es ist ein besonderer und magischer Mix aus Europa und Zentralamerika.
Und wenngleich ich mich aufgrund meiner jahrelangen Reiseerfahrung (leider) nur noch schwer von Orten beeindrucken lasse – nach den Tempeln in Bangkok und Pnom Phen, der Shwedagon Pagode in Rangoon oder der Blauen Moschee in Istanbul hatte es jeder weitere religiöse Ort schwer, mein Herz zu erobern; nach den zahlreichen Grotten und Höhlen in Vietnam hatte es jede weitere Höhle schwer, mystisch auf mich zu wirken und nach all den Städten, die ich sowohl in Europa als auch Süd- und Mittelamerika bereits besucht habe, hatte es jede weitere, mir noch unbekannte Stadt schwer, mich zu verzaubern -, hat es San Cristobal de las Casas geschafft. Innerhalb weniger Minuten.
Heute werde ich dich nicht nur mitnehmen auf ein Sightseeing in San Cristobal de las Casas, sondern dir mein ganz persönliches San Cristobal de las Casas-Rezept verraten.
Selbst meine Unterkunft ist ein wahr gewordener Traum – ein schönes Häuschen mit einem riesigen Garten für Matute.
Sightseeing in San Cristobal de las Casa – allgemeine Informationen
San Cristobal ist eine Stadt in den Bergen und liegt auf 2.120 Metern. Damit ist San Cristobal zwar nicht die höchstgelegene Stadt in Mexiko, aber höhentechnisch gut vergleichbar mit Cusco. Nicht verwunderlich daher, dass die Nächte ganz schön chilly werden können. Nicht verwunderlich ebenfalls, dass es aufgrund der Lage in den Bergen häufiger zu Regen kommen kann.
Als frühere Hauptstadt von Chiapas leben aktuell mehr als 200.000 Menschen in San Cristobal, von denen viele indigener Abstammung sind. Gemessen an ihrem Kulturreichtum und ihrem Tourismus gilt San Cristobal heute noch als inoffizielle Hauptstadt von Chiapas.
Ein Kamin steht bereit für die kühlen Abende in San Cristobal.
Sightseeing in San Cristobal de las Casas – mein Rezept
Man nehme…
Eine große Portion Magie für die Sinne
Streifst du durch die Gassen des Stadtzentrums, kannst du San Cristobal mit allen Sinnen wahrnehmen: Du kannst den Ort aufgrund der zahlreichen Marktschreier hören, die Stadt aufgrund ihrer zahlreichen bunten, liebevoll bemalten Häuserwände sehen und aufgrund der unterschiedlichsten Gerichte, Snacks, Käsesorten, Süßigkeiten und Schokopralinen, die auf den Straßen, in Straßencafes, kleinen Läden oder in Restaurants angeboten werden, schmecken.
Außerdem ist San Cristobal ein Sammelsurium an Gerüchen. Räucherstäbchen auf den Märkten, Weihrauch in den Kirchen und der Geruch von frisch gerösteten Kaffeebohnen und frisch zubereitetem Kaffee oder Schokolade liegen in der Luft.
Und gerade weil alle meine Sinne angesprochen wurden, begann ich, San Cristobal innerhalb kürzester Zeit zu fühlen.
Man könnte annehmen, dass Mexiko ein riesiges Land ist – und trotzdem treffe ich Freunde auf der Landstraße von Comitan nach San Cristobal. Travelblogger finden sich halt einfach so! 😉
Eine Tasse voll mexikanischer Kultur
Die Märkte in San Cristobal ermöglichen mir einen Einblick in die noch vorhandene und vor allem gelebte Kultur und Tradition der indigenen Bevölkerung Mexikos.
Überall auf den Straßen kannst du Menschen in typischen Mayatrachten durch die Straßen spazieren und ihre Waren feilbieten sehen, überall in der noch so kleinsten Gasse findest du Straßenverkäufer, die Macadamia-Nüsse, gegrillte Maiskolben, hausgemachte Süßigkeiten oder handgearbeitete Schuhe verkaufen.
Überall auf den Straßen werden Macadamias verkauft.
Auf dem Süßigkeiten-Markt schließlich kann ich den süßen Sünden nicht mehr widerstehen und stelle mir ein Tütchen mit unterschiedlichstem Gebäck und süßen Milchprodukten zusammen. Es sind kleine Küchlein gefüllt mit Pfirsich- oder Apfelmarmelade. Es sind liebevoll mit Zuckerguss verzierte Kekse oder kleine Plätzchen, hergestellt aus verschiedenen Milchsorten in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen.
Leider findest du hier auch – das ist wohl dem Tourismus geschuldet – wahnsinnig viele bettelnde Menschen, dich um Geld fragende Kinder und Obdachlose, die am Straßenrand schlafen und auf eine kleine Spende der vorbeilaufenden Fußgänger hoffen.
Die süßen Sünden auf dem Süßigkeiten-Markt
Eine Handvoll Multikulti
San Cristobal ist ein perfekter Ort, um einen während einer Reise durch Mexiko einen längeren Zwischenstopp einzulegen. Dass das nicht nur mir so geht, wird mir schnell während der ersten Minuten im Stadtzentrum klar. Nicht nur spricht der Großteil der dort lebenden Menschen zu weiten Teilen oder wenigstens ein paar Brocken Englisch – eine Besonderheit, die es in Guatemala nur an sehr touristischen Orten, wie beispielsweise Antigua, Flores oder teilweise noch am Lago Atitlan gibt – ich höre auch immer wieder Menschen, die sich auf Französisch unterhalten und begegne jeder Menge deutscher Tourismusgruppen.
Ein Esslöffel Spanien
Der spanische Einschlag als Kolonialstadt lässt sich alleine aufgrund der zahlreichen Kirchen kaum verleugnen. Neben der Kirche San Nicolás, der großen gelb roten Kathedrale und der Kirche Santo Domingo thront – sowohl im wörtlichen als auch übertragenen Sinn – die Guadalupe Kirche mit ihrer riesigen Kuppel.
Die Catrina ist noch ein Überbleibsel des dia de los muertos.
Ein Quäntchen Italien
Straßencafés, Sitzgelegenheiten unter freiem Himmel, kleine grüne und süß angelegte Parks, jede Menge Coffeeshops, kleine Weingeschäfte, Smoothiebars und Eisdielen. Direkt nach der Bestellung wirst du gefragt, ob du deine Bestellung hier zu dir nehmen oder to go haben möchtest.
Nicht verwunderlich, denn das Stadtzentrum bietet unglaublich viele Möglichkeiten, unter freiem Himmel und in der Sonne zu sitzen und das Leben mit all seinen Facetten und Annehmlichkeiten zu genießen.
Eine Messerspitze Antigua
Noch als ich im Auto saß und mich langsam durch die engen Gassen des Stadtzentrums von San Cristobal schob, fiel mir die Ähnlichkeit mit Antigua in Guatemala auf. Kopfsteinpflaster. Kleine Gassen. Süße Häuserfronten. Bunte Häuser. Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Kulturen auf den Straßen.
Mein Bild und Gefühl veränderten sich nicht, als ich wenige Minuten später meine ersten Schritte durch die Altstadt machte. Das einzige, das fehlt, um den Vergleich perfekt zu machen, sind die lauten Schellen und „Helados, Helados!“-Rufe der Eisverkäufer.
„Behind des scenes“ der Straßenverkäufer 😉
Ein Hauch von deutschem Herbst
Und dann, an meinem letzten Tag in San Cristobal, liegt die Stadt in den Wolken. Der Himmel hatte sich zugezogen. Beständig tröpfelt es vor sich hin. Von Sonnenschein ist keine Spur und es ist merklich kühl geworden. So sehr ich es hoffte – der Himmel reißt auch am Nachmittag nicht auf.
Eingepackt in zwei Fleecejacken und eine flauschige Decke für die Beine – in Zentralamerika gibt es keine Heizungen, da können 10 bis 15 Grad bei nicht ausreichender Dichte der Häuser ganz schön kühl werden – mit einem leckeren, kräftigen und vor allem wärmenden Kaffee in der Hand denke ich plötzlich an Deutschland. An den deutschen Herbst…
Auch Matute fällt der Aufbruch nach unserem mehrtägigen Aufenthalt in San Cristobal schwer. Überall auf unseren Reisen trifft sie immer wieder auf Hunde, spielt wie blöd, schließt neue Freundschaften und dann müssen wir wieder aufbrechen. Dass ihr das nicht leicht fällt, merke ich daran, dass sie am Tag der Abreise nur mit gutem Zureden in das Auto einsteigt.
Ein spannender Mix von Kultur: Die Guadalupe Kirche im Hintergrund, die für die Kolonialzeit steht und die Strom- und Internetkabel im Vordergrund, denn Leitungen in Zentralamerika liegen nicht wie in Deutschland unterirdisch.
Und Käse, jede Menge Käse. Vor dem Kauf wird mir sogar eine Verköstigung angeboten. Ich schwebe gaumentechnisch im Siebten Himmel, denn richtig guten Käse gibt es in Guatemala entweder nur vereinzelt im Delikatessen-Geschäft oder eben gar nicht.
Und weil Kaffee hier nicht nur super lecker schmeckt, sondern guter Kaffee auch viel günstiger als in Guatemala ist, decke ich mich ein wenig ein. To be continued, versprochen. Denn nicht nur Kaffee ist in Mexiko weitaus günstiger als in Guatemala, sondern auch alltägliche Dinge, wie Duschgel, Shampoo, Cremes, Hundefutter etc. sind teilweise sogar um die Hälfte günstiger.
Übrigens, auf meinem Rückweg nach Guatemala habe ich tatsächlich noch einmal einen Zwischenstopp in San Cristobal de las Casas eingelegt – sogar in derselben Unterkunft. Das kommt selten auf meinen Reisen vor. Nach San Cristobal de las Casas am Ende meines Roadtrips zurückzukehren fühlte sich ein bisschen an wie nach-Hause-Kommen.
Wissenswertes zur Sicherheit, zu Polizeikontrollen, was Mexiko kostet, zur temporary import permit und und und für einen Roadtrip durch Mexiko findest du auf meiner Mexiko-Seite.
Zwischenstopp in Tapachula – warum du das echt sein lassen kannst
Gibst du Tapachula in Google ein, gelangst du früher oder später auf die Seite von Lonely Planet. Auf dieser werden in Bezug auf die things to do in Tapachula 14 Orte aufgelistet, die sich bei einem Zwischenstopp in Tapachula lohnen sollen. Bei näherer Betrachtung stellst du schnell fest, dass es sich bei 11 dieser Orte um Restaurants handelt und bei den anderen um Plätze, die rund um den Plaza Central angesiedelt sind. Aus einer anderen Beschreibung geht hervor, dass Tapachula eine interessante Kombination aus urban sophistication und tropical tempo hätte und es sich bei der Stadt um einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt für den Handel mit Guatemala handeln würde. Interessant. Urban. Tropisch. Handelsstadt. Nicht sonderlich viel versprechend.
Ich habe aufgrund meines Grenzübergangs von Guatemala nach Mexiko einen zweitägigen Zwischenstopp in Tapachula eingelegt und die Stadt ein wenig genauer unter die Lupe genommen. Was dabei herausgekommen ist, ist nun ein Blogbeitrag mit jeweils 4 Gründen für und gegen einen Zwischenstopp in Tapachula.
Der Parque Central in Tapachula ist wahrlich kein Augenschmaus…
Gründe gegen einen Zwischenstopp in Tapachula
#1 Das Stadtzentrum ist unglaublich hässlich
Beim Stadtzentrum von Tapachula handelt es sich um einen typischen Plaza Central: In der Mitte befindet sich ein großer Platz mit einer Grünfläche und einem Brunnen. Jeweils an drei Seiten des Platzes stehen die Kathedrale und das Regierungsgebäude und es befinden sich dort einige Cafés und kleinere Läden. Während du aber beispielsweise um den Plaza Central in Puebla liebevolle, gemütliche und kleine Cafés besuchen und mit etwas Glück sogar ein kleines Entertainment-Programm von Straßenmusikanten geboten bekommst oder der Zocalo in Mexiko Stadt einen gewissen Reiz hat, so gibt es all das in Tapachula nicht.
Vielmehr ist es sogar so, dass der Plaza Central irgendwie hingeklatscht aussieht. Betonboden, Betonplatten, ein paar lieblos gepflanzte Bäume und ein Brunnen ohne Wasser. Auch die Cafés sehen alles andere als einladend aus, so dass ich – Kaffeesucht hin oder her – auf einen Kaffee verzichtet habe.
#2 Tapachula hat auch sonst nicht viel zu bieten
Neben der Mayaruine Izapa und einem super alten Baum (arbol de la vida), den du in unmittelbarer Umgebung der Mayaruine ausfindig machen kannst, hat die Stadt Tapachula nicht sonderlich viel zu bieten, vor allem dann nicht, wenn du unflexibel und auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen bist. Um die Mayaruine besuchen zu können, solltest du darauf achten, dass diese sonntags und montags (ausgerechnet meine beiden Tage, an denen ich einen Zwischenstopp in Tapachula eingelegt hatte) geschlossen ist.
#3 Die Ruta del Café ist zwar nett…
…aber nett ist bekanntlich ja auch besser bekannt als „der kleine Bruder von Sch…“! Die Straße, die durch die Ruta del Café führt, ist nicht nur in einem ziemlich schlechten Zustand (da sind nur die Straßen in Guatemala schlechter), du wirst auch mindestens eineinhalb Stunden Fahrzeit einrechnen müssen, um die erste Finca zu Gesicht zu bekommen.
Diese jedoch – die Finca Quien Sabe (herrliches Wortspiel übrigens, wenn du zu jemandem sagt: Hoy, fui a la Finca Quien Sabe…) – ist nicht einmal der Öffentlichkeit zugänglich. Um eine Finca besuchen zu können, musst du daher mindestens bis zur Finca Argovia oder Brasil fahren, die weit über 40 Kilometer nördlich von Tapachula liegen – bei der Straße und den zig Tumulos ist das wahrlich kein Spaß.
Blick von der Ruta del Cafe auf den Vulkan
#4 Der Strand von Tapachula ist nicht einmal ein Bild wert
Der Strand von Tapachula schließlich stellt alles in den Schatten, was ich zuvor Unschönes von Tapachula gesehen hatte: Es handelt sich hierbei um einen derart hässlich einbetonierten Malecon, der nicht einmal in Ansätzen an den Malecon von Guayaquil oder den durchaus etwas seltsam anmutenden Malecon von La Libertad in El Salvador herankommt. Vielmehr ist der Strand von Tapachula sogar so hässlich, dass ich nicht ein einziges Bild davon gemacht habe.
Nun, wieso habe ich nun einen Zwischenstopp in Tapachula eingelegt? Wohlwissend, dass es dort nichts Großartiges zu tun gibt?
Meine Gründe für einen Zwischenstopp in Tapachula
#1 Eine Pause direkt nach der Grenze
Ein Grenzübergang von Guatemala nach Mexiko kann zwischen 1,5 und 4 Stunden dauern, wenn du den entsprechenden Papierkram zu erledigen hast. Dieser entfällt natürlich, wenn du mit einem Touristenbus anreist. Ich jedoch musste nicht nur mich selbst über die Grenze bringen – eine Angelegenheit, die wahrscheinlich nicht länger als 20 Minuten gedauert hätte -, sondern auch mein guatemaltekisches Auto, mich also um die temporary import permit kümmern, und vor allem meine Hündin Matute importieren.
Da wir von unserer letzten Unterkunft bei Retalhueu bereits zwei Stunden im Auto unterwegs gewesen waren, ich nicht einschätzen konnte, wie lange der Grenzübergang dauern würde, wollte ich es Matute nicht antun, weitere Stunden im Auto verbringen zu müssen.
Matute war nach dem ganzen Input am Grenzübergang zwar völlig kaputt, aber… … aber schon am nächsten Morgen voll motiviert, auf die Suche nach einem Abenteuer zu gehen.
#2 Orga-Kram und Reiseplanungen für meinen Mexiko Roadtrip
Die zweitägige Pause war ebenfalls perfekt, um endlich einmal meine Reiseplanung anzustoßen. Am Ende meiner zwei Tage in Tapachula hatte ich nicht nur eine ziemlich genaue Vorstellung davon, welche Orte ich in Chiapas besuchen und einen Hauch von Ahnung, welche Staaten ich nach Chiapas anfahren wollte, sondern konnte die Zeit auch für organisatorische Dinge nutzen, wie beispielsweise das Besorgen von Bargeld oder einer mexikanischen SIM-Karte. Außerdem hatte ich eingekauft und ein paar Lebensmittel für die kommenden Tage organisiert.
Im großen Garten meiner Unterkunft fühlte sie sich sichtlich wohl.
#3 Warm werden mit Mexiko
Aufgrund der Tatsache, dass ich in Tapachula meinen Fokus nicht auf das Entdecken von tollen Sehenswürdigkeiten legte, konnte ich mein Hauptaugenmerk auf etwas anderes legen, nämlich das Warmwerden mit dem Land. Die Tage waren perfekt, um ein Gefühl für das Land, die Preise, typisches Essen, Tankstellen und Polizeikontrollen zu erhalten. Und aufgrund der Tatsache, dass ich privat bei einer Familie lebte, bekam ich einen sehr guten Einblick und hilfreiche Tipps für meine weitere Reise.
#4 Joaquin
Mit Joaquin, dem Vater der Unterkunft, in welcher ich mich einquartiert hatte, hatte ich von ersten Sekunde an eine connection. Bereits am Vormittag überraschte er mich mit einem derart leckeren und ausgiebigen Frühstück, dass ich nicht einmal in Ansätzen das aufessen konnte, was er mir vorgesetzt hatte. In den Gesprächen mit ihm legte ich nicht nur meinen Sprachschalter von Deutsch/Englisch auf Spanisch um, sondern erfuhr auch ganz viel über Chiapas, Sehenswürdigkeiten, Straßenbedingungen und politische Verhältnisse. Und ich fühlte mich bei ihm Zuhause rundum wohl und super sicher.
Ausgiebiges Frühstück mit allem, was in Zentralamerika dazu gehört: Kaffee, Tortillas (in der weißen Schüssel, damit sie warm bleiben), Früchte, Käsecreme, Frijoles, Ricottakäse, Omelette mit Chorizo (yummy!) und ein paar süßen Brötchen.
Eine abendliche Anekdote:
Als ich mich am Abend auf mein Zimmer zurückgezogen hatte, um meine Reiseplanung zu beginnen, hörte ich draußen zunächst Gepolter. Dann Geschrei. Plötzlich fiel ein Schuss. Und noch einer. Und noch einer. Nein, es war kein Feuerwerk. Es waren auch keine Knallfrösche. Denn, glaub‘ mir, nach zwei Jahren in Guatemala kenne ich den Unterschied zwischen einem Böller und einem Schuss. Ich konzentrierte mich weiterhin auf meine Recherchen. Dann klopfte es an meine Tür.
Frühstücksbrötchen – sie schmecken in Mexiko wie ein deutscher Hefezopf
Während ich vor 2 Jahren in seiner solchen Situation wahrscheinlich mindestens zusammengezuckt wäre, rief ich ein „Momentito!“ Richtung Tür, erhob mich aus meinem Bett und öffnete die Zimmertür. Im Türrahmen stand Joaquin. Ich schaute ihm direkt ins Gesicht, dann an ihm herunter. Hinter seinem Oberschenkel und dem Türrahmen blitzte ein Revolver hervor. Wieder schaute ich ihn an. Que pasa? [Was ist los?] Als er realisierte, dass ich die Waffe gesehen hatte und keine weitere Reaktion zeigte, begann er zu sprechen. In einer Affengeschwindigkeit. Ich verstand nichts. Sprich‘ bitte langsamer. Was? Wieder sprach er viel zu schnell. Das Einzige, das ich verstehen konnte, war: Es ist alles okay. Es kann gleich wieder laut werden. Ich möchte es dir nur sagen. Bleib bitte auf dem Zimmer und lass die Tür zu. – Bueno! [Alles klar!] Ich schloss die Tür, setzte mich wieder mit meinem Notebook auf mein Bett und suchte nach Unterkünften für die nächsten Tage.
Auch das ist ein desayuno tipico: Chilaquiles – Nachos mit Salsa, Käsecreme und Hühnchen.
Wieder Gepolter. Wieder Geschrei. Ein Schuss. Noch einer. Und noch einer. Und während draußen eine Tür knallte, klickte ich auf den Buchungs-Bestätigungs-Button eines Airbnb, das ich mir für die kommenden Nächte in San Cristobal de las Casas ausgesucht hatte…
Hilfreiche Tipps für einen Zwischenstopp in Tapachula
Im Zentrum von Tapachula findest du gegenüber von Dominos Pizza einen Parkplatz (rotes x auf der Karte) und direkt neben Dominos einen kleinen Shop von Telcel, in welchem du dir eine SIM-Karte besorgen kannst.
SIM-Karten in Mexiko sind allerdings nicht günstig und es gibt – bei einer SIM-Karte ohne Vertrag – nur höchsten 1 GB Daten für 280 Pesos (=113 Quetzales oder 1 Euro). Diese sind zwar 30 Tage gültig, bei einer Verwendung von Google Maps im Online-Modus jedoch schnell verbraucht (lade dir vorher die Offline-Karte von Mexiko herunter und schalte beim Fahren die mobilen Daten aus!)
Rechts und links des Parque Central gibt es zwei Banken (grüne Kreise aus dem Screenshot), in welchen du Bargeld ziehen kannst.
Quelle: Google Maps
Bist du auf der Suche nach einem großen Supermarkt in Tapachula, wirst du im Stadtkern eher nicht fündig werden, denn dort gibt es neben kleinen Tiendas nur OXXO-Läden. Einen großen und sehr gut ausgestatteten Supermarkt (vergleichbar mit Walmart) findest du außerhalb des Stadtzentrums. Die Supermarktkette heißt „Soriana“, befindet sich auf der Umgehungsstraße beim Cinemex-Kino.
Falls du für eine SIM-Karte nicht in das Stadtzentrum fahren möchtest, kannst du diese auch dort besorgen, denn neben Soriana liegt ein weiterer Shop von Telcel.
Wissenswertes zur Sicherheit, zu Polizeikontrollen, was Mexiko kostet, zur temporary import permit und und und für einen Roadtrip durch Mexiko findest du auf meiner Mexiko-Seite.
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Sightseeing in Mexiko Stadt – ein Besuch der Pyramiden von Teotihuacan
Was gibt es noch, das du an Sightseeing in Mexiko Stadt machen kannst, wenn du dir die historische Altstadt der Hauptstadt Mexikos bereits angeschaut und auch Puebla und Cholula einen Besuch abgestattet hast? – Ganz klar, die Pyramiden von Teotihuacan besuchen!
A last day in Mexico City
Und weil ich in Foren und auf Blogbeiträgen so viel Gutes und Interessantes über die Pyramiden von Teotihuacan gelesen habe, möchte ich diese natürlich ebenfalls besuchen. Da ich aber erst am Abend einen Rückflug nach Guatemala Stadt habe, um 12 Uhr aus meiner Unterkunft auschecken muss, der Weg nach Teotihuacan keine Stunde dauern wird und ich davon ausgehe, dass ich nicht länger als zwei Stunden dort bleiben werde, beschließe ich, so spät als möglich, in Mexiko Stadt aufzubrechen. Nach ausgiebigem Kaffee und total entspanntem Frühstück in meinem kleinen Apartment breche ich kurz vor 12 Uhr auf. Dass ich heute – es ist Sonntag – sicherlich nicht die einzige sein werde, die sich dort aufhalten wird, dämmert mir schon. Wie heftig es allerdings werden würde, darauf war ich nicht vorbereitet. Aber der Reihe nach…
Die heilige Stadt Teotihuacan
Knapp 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko Stadt liegen die Pyramiden von Teotihuacan. Die heilige Stadt Teotihuacan – frei übersetzt bedeutet Teotihuacan übrigens der Ort, an welchem Götter geschaffen wurden – wurde zwischen dem ersten und siebten Jahrhundert erbaut. In ihrem Zentrum befinden sich der Tempel von Quetzalcoatl und die beiden riesigen Pyramiden, deren Position sich an geometrischen und symbolischen Prinzipien der Azteken orientieren.
Die Pyramiden von Teotihuacan
Bekannt ist diese Stätte vor allem aufgrund der zwei Pyramiden, die sich dort befinden: Die Pirámide del Sol (Pyramide der Sonne) und die Pirámide de la Luna (Pyramide des Mondes), welche die Überbleibsel dieser Megastadt allein aufgrund ihrer Größe völlig vereinnahmen.
Von ihrer Bedeutung her sind die Pyramiden von Teotihuacan ein bisschen vergleichbar mit denen in Yucatan – Chichen Itza, Tulum und Coba. Und auch wenn das uralte Teotihuacan früher einmal über 20 Quadratkilometer groß war, beschränkt sich das, was davon übrig geblieben ist, auf überschaubare zwei bis drei Kilometer Fußweg entlang der Calzada de los Muertos (Weg der Toten).
Calzada de los Muertos
Dieser riesige Komplex wurde erbaut, um administrativen und religiösen Aktivitäten nachzugehen. Es mussten viele gewesen sein, denn der ganze Komplex besteht nicht nur aus einer – wie man sich das vielleicht aufgrund der Wortes vorstellen könnte – kleinen Straßen, sondern aus zahlreichen Plätzen und weiteren Unterteilungen.
Walking the Avenue of the Dead, wishing myself dead
Und während ich so entlang dieser “Totenstraße” laufe und Mühe habe, ein paar ruhige Fleckchen Wiese zu ergattern, kann ich mir leicht vorstellen, welch eine Bedeutung diese Stadt früher gehabt haben muss.
Wo bin ich?! Wer bin ich?! Und wenn ja, wie viele?!
Aufgrund des Gewusels, von dem ich umgeben bin, geht ein potenzieller Zauber jedoch völlig an mir vorüber. Zu Beginn meines „Spaziergangs“ fällt es mir aufgrund der Stöpsel, die ich mir bereits wenige Meter nach meinem Eintritt in den riesigen Komplex in die Ohren drücke – die Verkäufer gehen mir einfach viel zu sehr auf den Keks, weil mich alle paar Meter jemand anspricht und mir versucht, deinen Dreck, den ich weder brauche noch schön finde, zu verkaufen versucht – noch relativ einfach, alles um mich herum auszublenden. Und mich statt dessen einzig und allein auf die Ruinen zu konzentrieren. Mein Fokus allein auf diese zu richten.
Auch finde ich es zunächst noch witzig, zu beobachten, wie sich die Touristen und vor allem die leicht aus der Form geratenen (sorry for political incorrectness! – Shitstormalarm lässt grüßen!) Amerikaner, die sich hier lautstark unterhalten und die ich trotz meiner Musik auf den Ohren ziemlich gut verstehen kann, versuchen, die unterschiedlichen Ruinen und deren Treppen hoch- bzw. runterzuschaffen. Für einen Moment denke ich bei mir: Wie gut, dass hier so viel Wiese ist. Wenn hier etwas passieren und einer fallen würde, könnte wenigstens ein Hubschrauber problemlos landen. Ich grinse bei dem selten dämlichen Gedanken.
Als ich nach einer knappen halben Stunde jedoch unter der Pyramide der Sonne stehe, habe ich genug. Und eigentlich will ich nur noch hier raus. Die Pyramide der Sonne gleicht einem Ameisenberg inmitten einer grünen Wiese und sieht aus, als sei sie von Ameisen eingenommen worden. Zig Menschen klettern darauf herum. Zig Menschen schieben sich dort oben in mehreren Reihen nebeneinander auf den unterschiedlichen Ebenen der Pyramide entlang. Zahllose Menschen befinden sich auf den Stufen der Pyramide.
Für einen kurzen Moment bereue ich, nicht heute Morgen um kurz nach 7 Uhr aufgebrochen zu sein, um gleich um 8 Uhr hier sein zu können. Für einen kurzen Moment. Denn im nächsten Moment rennt mich fast eine Gruppe Amerikaner über den Haufen, die aufgrund der Tatsache, dass sie während sie ihre Selfies machen auch noch rückwärts laufen, mich nicht wahrnehmen. Dem Gehstock einer Frau kann ich gerade noch ausweichen. Um ein Haar hätte ich ihn ins Gesicht bekommen.
Für einen Moment bereue ich ebenfalls, dass ich überhaupt bis hier her gelaufen bin, denn mittlerweile trennen mich knapp drei Kilometer vom Ausgang.
Ich beschließe, mir die zweite Pyramide erst gar nicht aus der Nähe anzuschauen. Ich glaube nämlich, dass sie mir aus der Ferne – und ohne die Ameisen – besser gefällt als aus der Nähe. Dann, wenn die bedeutungsvolle Pyramide der Sonne nicht mehr nur aussieht wie ein Haufen alter Steine, sondern wie ein riesiger Ameisenhügel mitten im Nirgendwo.
Schnellen Schrittes bewege ich mich auf den Ausgang zu. Nicht ganz so leicht. Denn mittlerweile hat es 30 Grad. Schattenplätze gibt es natürlich nicht. Ich hätte mir – wie die Chinesen – einen Regenschirm mitbringen sollen. Das hätte ich aber als unsozial meinen Mitmenschen gegenüber empfunden, weil diese dann darauf hätten achten müssen, dass ich ihnen nicht – weil ich so sehr in meine Selfies vertieft bin und wahrscheinlich rückwärts auf eine Hauptattraktion zulaufe – mit den Spitzen des Schirmes die Augen aussteche.
Nichts wie weg hier
High time also, noch irgendetwas Sinnvolles mit meinem Tag anzufangen! Ich muss nicht nur kompensieren, sondern ich brauche auch einen Ort mit weniger Menschen. Im besten Fall: Gar keine! Was zu viel ist, ist zu viel. Ich bin einiges gewohnt – du erinnerst dich sicherlich an meinen Besuch von Coba, uuaaahhh! – aber das sprengt alles!
Wissenswertes zum Abschluss
Solltest du es aus welchen Gründen auch immer ebenfalls nicht früh – und damit zu etwas kühleren Temperaturen und mit weniger Besuchern – nach Teotihuacan schaffen, habe ich folgende Tipps für dich:
Nimm‘ dir einen mp3-Player mit und drück‘ dir Stöpsel in die Ohren; selbst wenn du keine Lust hast, Musik zu hören, bewirken die Stöpsel Wunder und die Marktschreier lassen dich in Ruhe.
Pack‘ dir einen ordentlichen Wasservorrat für den Tag ein, denn es gibt nur am Eingang beim Ticketschalter kleine Shops, in welchen du Wasser kaufen kannst – ich habe während meines zweistündigen Aufenthaltes aufgrund der Temperaturen eine 1,5 Liter Flasche Wasser getrunken, allein um aufgrund der Hitze nicht umzukippen – und ich bin Sonne und Hitze durchaus gewohnt und kann beides gut ab.
Wenn deine Füße nicht an das Laufen in Flip Flops gewohnt sind, pack‘ dir ordentliche Schuhe ein – die Treppen sind teilweise sehr steil und von unterschiedlicher Höhe und das ganze Areal ist uneben.
Der Eintritt zu den Pyramiden kostet 70 Pesos.
Parken kannst du direkt vor dem Eingang der Pyramiden. Bei der Zufahrt zum Parkplatz (50 Pesos) kannst du auch gleich dein Eintrittsticket lösen – das erspart dir Wartezeit am Ticketschalter.
Solltest du mit dem eigenen Auto anreisen – Autofahren in Mexiko ist prinzipiell überhaupt kein Problem (ich habe gut reden, ich wohne in Guatemala 😉 ) – bedenke, dass die Autobahn zwischen Mexiko Stadt und Teotihuacan eine Mautstraße ist. Du musst hier an mehreren Mautstellen Maut bezahlen (circa 200 Pesos – einfache Fahrt).
Solltest du nicht mit dem eigenen Auto fahren wollen, kannst du dir entweder ein Uber nehmen, eine organisierte Tour von Mexiko Stadt aus buchen oder mit einem öffentlichen Bus fahren; Letzteres klingt komplizierter als es ist – eine genaue Beschreibung findest du hier.
Tourifreie Bilder – wie geht das?!
Wenn du dich nun fragst, wie ich bei all meinem Gemotze dennoch an tourifreie Bilder gekommen bin, hier die Antwort:
Der Großteil der Touristen ist offensichtlich ausschließlich an den beiden Pyramiden interessiert. Du hast daher die Straße der Toten und die Ruinen, die sich rechts und links dieser Straße befinden, nahezu für dich allein.
Eine weitere Möglichkeit, tourifreie Bilder zu schießen, ohne minutenlang an einer Stelle stehen zu bleiben und darauf zu warten, dass eine Touri-Gruppe aus dem Bild ist (auch das mache ich!) befindet sich rechts und links des Tempels: Der Touri-Strom begeht nämlich ausschließlich den Tempel, ignoriert jedoch alles Weitere, das sich rechts und links davon befindet und stürmt statt dessen nach dem Tempel-Besuch auf die Pyramiden zu.
Nach diesen beiden tourifreien Fleckchen ist wird allerdings der Schock, wenn du die Pyramiden schließlich erreichst, umso größer sein. Be prepared! 😉
Abschließende Gedanken zu den Pyramiden von Teotihuacan
Aber auch hier muss ich ganz ehrlich sagen: Hätte ich tatsächlich Geld in ein Uber oder eine organisierte Tour investiert, hätte ich mich definitiv darüber geärgert, denn sooo dolle war der Ausflug wahrlich nicht. Da ich ja aber sowieso einen Abstecher bei Decathlon machen wollte und daher mit meinem Mietwagen unterwegs war, war das in Ordnung.
Dennoch: Die Pyramiden von Teotihuacan sind ganz sicher kein Ort, den ich noch einmal aufsuchen würde, weil sie touristisch viel zu überlaufen sind. Vielleicht hätte ich eine andere Meinung dazu, wenn ich früher gekommen wäre. Vielleicht hätte ich eine andere Meinung dazu, wenn ich nicht schon Pyramiden in meinem Leben gesehen hätte. Und vielleicht hätte ich eine andere Meinung dazu, wenn ich nicht schon zig andere Ruinen besucht und erklommen hätte. Und vielleicht hätte ich eine andere Meinung dazu, wenn ich jemand wäre, die kein Problem mit Kommerz hat, der sich für Marktschreier und Souvenirs begeistern kann, die sich gerne an Souvenir-Verkaufsständen in Gespräche verwickeln lässt. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.
Aber ich bin nun einmal jemand, die gerne Orte in Ruhe in sich aufnimmt. Ich möchte Orte und deren Atmosphäre gerne genießen, indem ich mich auf das Gras, einen Felsen oder eine Bank setze und einfach nur beobachte, meinen Blick schweifen lasse und ihm nachspüre. All das war bei den Pyramiden von Teotihuacan nicht möglich.
Auf meinem Roadtrip durch Mexiko stand aber nicht der Besuch von Mexiko Stadt an, denn die Reiseplanung sah folgendermaßen aus: Nach meinem Grenzübergang von Guatemala nach Mexiko begab ich mich zunächst für zwei Tage nach Tapachula zur Reiseplanung. Meine liebste Reisebegleitung, meine Hündin Matute, begleitete mich natürlich die ganze Zeit.
Von Tapachula aus schließlich bereiste ich zunächst knapp zwei Wochen Chiapas, machte einen kurzen Abstecher nach Tabasco und Campeche und fuhr schließlich von Oaxaca nach Veracruz.
Wissenswertes für einen Roadtrip durch Mexiko
Während meines Roadtrips durch Mexiko habe ich nicht nur wahnsinnig viel gesehen, sondern auch viele neue Erfahrungen gemacht, von denen ich denke, dass sie anderen ganz hilfreich sein könnten. Auch diese Informationen habe ich für dich auf meinem Blog zusammengetragen.
Dieser redaktionelle Beitrag kann Werbung für genannte Unternehmen enthalten, auch wenn keine Bezahlung stattgefunden hat.
Tagesausflug von Mexiko Stadt nach Puebla
Ein Tagesausflug von Mexiko Stadt nach Puebla? – Warum nicht?! Aber wenn du dies tust, sei dir über eines im Klaren: Du tust Puebla damit Unrecht! Warum?! – Puebla ist so viel mehr als ein Tagesausflug von Mexiko Stadt!
Die Stadt Puebla in Mexiko
Puebla ist die viertgrößte Stadt in Mexiko und lediglich 2 bis 3 Stunden (je nach Verkehr) von der Hauptstadt Mexikos entfernt. Aufgrund der Nähe bieten Touranbieter häufig einen Tagesausflug von Mexiko Stadt nach Puebla an. Puebla als Tagesausflug. Anstelle eines Zieles. Schade eigentlich. Denn nicht nur ist es wahnsinnig leicht, nach Puebla zu kommen – Puebla ist auch wahnsinnig schön und hat allen Grund, mehr als nur als ein Ort für einen Tagesausflug zu sein.
Das Erdbeben im September 2017
Aufgrund des Erdbebens im September 2017 wurden zahlreiche Attraktionen in der Stadt zerstört. Aber die Menschen in Puebla waren fleißig und die Stadt hat offensichtlich Geld. Denn zahlreiche der zerstörten Orte sind wieder aufgebaut worden und nur wenige Straßen im Stadtkern und einzig vereinzelte Teile der Autobahn, an denen während meines Aufenthaltes gerade gearbeitet wurde, zeigen noch die Überbleibsel des heftigen Erdbebens vor einem Jahr.
Puebla als Reiseziel: Warum?
Die Stadt hat wahnsinnig Geld in den Tourismus investiert. Gerade der letzte Gouverneur hat noch einmal ordentlich Geld in den Bau von Brücken, Straßen und Hotels gesteckt, um Puebla ein ordentliches Stadtbild zu bescheren. Erfolgreich.
Religion spielt in Puebla eine große Rolle. Eine Bedeutung, die auf die Spanier zurückgeht, denn diese bauten die Stadt an eine Stelle, wo sich zwei Flüsse kreuzten und schufen sich damit sozusagen ein neues Jerusalem.
Und tatsächlich, in Puebla und Umgebung scheinen die Kirchen nur so aus dem Boden zu sprießen. 365 Kirchenkuppeln soll es in der Umgebung geben – eine Kuppel für jeden Tag des Jahres.
Außerdem ist das Stadtzentrum UNESCO Welterbe!
Und, last but not least, kleiner Fun Fact: Für Plastiktüten im Supermarkt musst du 1 Peso bezahlen! Für Plastiktüten bezahlen? – Das gibt’s in ganz Asien und Mittelamerika nicht! Das sollte dringend durch Tourismus unterstützt werden! 🙂
Puebla als Reiseziel: Was?
Bei 365 Kirchen, von denen du es ganz sicher nicht schaffen wirst, sie dir alle anzuschauen 😉 , weil du sonst wahrscheinlich völlig wahnsinnig werden wirst, macht es aber durchaus Sinn, wenigstens mit einer zu beginnen.
Aus diesem Grund ist mein erster Anlaufpunkt die Kirche Santo Domingo, die vor allem aufgrund ihres barocken Stils auffällt. Auch der Templo de San Francisco, der dem Lokalhelden Sebastian Aparicio gewidmet wurde, lohnt einen Besuch. Auffallen wird dir diese Kirche aufgrund seiner hellen gelben Farben jedenfalls sofort. Und natürlich werfe ich auch wenigstens einen kurzen Blick in Pueblas Kathedrale – gold, schwarz und die zweitgrößte Kirche des Landes.
Und nach einem Spaziergang über den Plaza Major stelle ich fest: Puebla ist nicht nur super sauber, Puebla sorgt auch für ordentlich Entertainment bei seinen Besuchern, Touristen und Einwohnern. Straßenmusikanten befinden sich auf den Straßen. Laute Musik ist überall zu vernehmen. Die Menschen tanzen. Die Menschen feiern. Und freudig folgend sie einem weiteren Zug von Straßenmusikanten durch die Straßen von Puebla.
Und offen sind die Menschen. Sie grüßen mich, während ich durch die Straßen ziehe. Sie lächeln mich an. Sie rufen mir ein Buen día entgegen.
Ich lege schließlich eine Kaffeepause gegenüber des Plaza Major ein. Unter freiem Himmel. In halbem Sonnenschein, denn eine große Markise schützt mich vor direkter Sonneneinstrahlung. Es ist warm. Sehr warm. Mein iced cappuccino schmeckt herrlich. Meine Handtasche liegt neben mir auf dem Boden.
Und als ich meinen Blick schweifen lasse, bleibt er auf der gegenüberliegenden Straßenseite hängen: Eine Handvoll Polizisten hat sich dort versammelt. Zum Kaffee trinken. Mit ihren coffee to go-Becher stehen sie an der Straßenecke, quatschen auffallend zufrieden miteinander und lassen sich die Schuhe putzen. Sichtbare Waffen tragen sie keine. Und sonderlich in Alarmbereitschaft scheinen sie trotz des Trubels auf dem Plaza Major nicht zu sein.
Eine solche Situation in Guatemala? – Absolut undenkbar! Für mich? – Ein kleines Paradies! Eine Stunde später schlendere ich weiter durch die Straßen und kleinen Gassen von Puebla.
Ich gelange zunächst an einen Fischmarkt. Von weitem schon kann ich den Geruch vernehmen. Daran anschließend befindet sich der Gemüse- und Obstmarkt. Trotz der Tatsache, dass ich mit meiner Kamera in der Hand und meiner Tasche unter dem Arm durch die Menschenmengen und teilweise sogar auf den Gehsteigen hinter den Marktständen entlanglaufe und all alles andere als mexikanisch aussehe, habe ich das Gefühl, dass ich irgendwie völlig in dieser Menge untergehe. Ein Gefühl von Freiheit erfüllt mein Inneres vom einen auf den anderen Moment. Ein schönes Gefühl – so völlig arglos und ohne Beklemmungen auf offener Straße herumlaufen zu können. Ich genieße es. Ich nehme alle Eindrücke in mir auf. Sauge sie regelrecht auf.
Wie schade, dass ich heute noch nach Mexiko Stadt zurückfahren muss, übermorgen wieder nach Guatemala aufbrechen werde und Puebla für mich nur ein Tagesausflug war – wo Puebla doch auch ein Ziel hätte sein können…
Auf meinem Roadtrip durch Mexiko stand aber nicht der Besuch von Mexiko Stadt an, denn die Reiseplanung sah folgendermaßen aus: Nach meinem Grenzübergang von Guatemala nach Mexiko begab ich mich zunächst für zwei Tage nach Tapachula zur Reiseplanung. Meine liebste Reisebegleitung, meine Hündin Matute, begleitete mich natürlich die ganze Zeit.
Von Tapachula aus schließlich bereiste ich zunächst knapp zwei Wochen Chiapas, machte einen kurzen Abstecher nach Tabasco und Campeche und fuhr schließlich von Oaxaca nach Veracruz.
Wissenswertes für einen Roadtrip durch Mexiko
Während meines Roadtrips durch Mexiko habe ich nicht nur wahnsinnig viel gesehen, sondern auch viele neue Erfahrungen gemacht, von denen ich denke, dass sie anderen ganz hilfreich sein könnten. Auch diese Informationen habe ich für dich auf meinem Blog zusammengetragen.
Die Cheops-Pyramide in Ägypten ist sicherlich die höchste Pyramide. Was sie aber nicht ist: Die größte. Denn die steht in Mexiko. Genauer gesagt in San Pedro Cholula bei Puebla. Viel zu sehen ist davon aber zwischenzeitlich nicht mehr, denn die Pyramide von Cholula ist von einer riesigen Erdschicht bedeckt, auf deren Gipfel eine Kirche steht.
Die Kirche von Cholula bei Puebla
365 Kuppeln sollen die 38 Kirchen von Cholula haben. Eine Kuppel für jeden Tag des Jahres. Und eine dieser Kirchen steht auf einem Hügel. Jahrhundertelang hatte man diesen Hügel für einen stinknormalen Berg gehalten, bis durch einen blöden Zufall entdeckt wurde, dass unter der Kirche ein mega altes Bauwerk begraben war, das sich im weiteren Verlauf der Ausgrabungen schließlich als die größte Pyramide der Welt entpuppte.
Die Pyramide von Cholula bei Puebla
Gebaut wurde die Pyramide scheinbar vor mehr als 2200 Jahren. Ein Tempel. Für Opfergaben. Skelette hatte man dort gefunden. Zahlreiche Knochen waren begraben in den alten Tempelgemäuern.
Fun Fact: Aufgrund der Bauweise der Pyramide wurde die Pyramide von BBC als Matrojschka bezeichnet. Denn wie die verschiedenen, immer kleiner – oder je nach Perspektive: größer – werdenden russischen Holzpuppen soll auch das Bauwerk gebaut worden sein.
Angeblich sollen die Azteken die Pyramide selbst mit Erde zugeschüttet haben. Der angebliche Grund: Schutz vor Feinden und einer potenziellen Zerstörung. Wahrscheinlich mehr Sinn macht die Erklärung, dass die Azteken einen anderen Ort für ihre Rituale gefunden, dort ihre Opfer dargebracht haben und den ursprünglichen Ort verwildern ließen.
Was auch immer der wahre Grund war, eines steht fest: Verwildert ist sie. Komplett. Der Berg ist mittlerweile auch keineswegs mehr als Pyramide erkennbar. Einen Teil der Pyramide legte man dennoch frei und restaurierte ihn. Durch diesen Teil kannst du auch hindurchgehen, um auf die große Wiese zu gelangen. Der andere Teil des Areals sieht aus wie ein stinknormaler Berg.
Butter bei die Fische: Lohnt sich das?
Wenn du ohne das Wissen, was sich tatsächlich unter diesem Berg befindet, nach Cholula kommst, wirst du derbe enttäuscht sein. Denn in der Tat siehst du zwar ein bisschen Pyramide, ein paar alte, verwilderte Bauwerke und, naja, zig uralte Steine. Wahrscheinlich wirst du am Ende deines Besuches denken, dass dein Spaziergang durch die alten Gemäuer der Pyramide das spektakulärste während deines Aufenthaltes in Cholula bei Puebla war.
Wenn du aber mit dem Wissen hier her kommst, was sich tatsächlich unter diesem Hügel befindet, wirst du den Hügel nicht einfach nur als Dreckberg, auf dessen Gipfel sich halt eine Kirche befindet, wahrnehmen. Du wirst erstaunen. Du wirst erstaunen, wenn du unten auf der Wiese stehst, in die Tiefe der alten Gemäuer blickst und dann deinen Blick nach oben Richtung Kirche schweifen lässt. Nicht wegen der Kirche, die dort steht. Schön anzusehen ist sie in jedem Fall, gar keine Frage. Sondern wegen der Höhe, die sich hier vor dir auftut und die sich auf Bildern kaum nachvollziehen lässt.
Aber: Einzig für die Pyramide einen solchen Ausflug zu unternehmen lohnt kaum den Aufwand, den du hierfür betreiben musst . Weder den zeitlichen noch den körperlichen – wobei gerade Letzterer im Hinblick auf andere Aktionen, die ich in der Vergangenheit unternommen habe, kaum ins Gewicht fällt! 😉 Wenn du also sowieso in der Gegend bist, schau‘ vorbei. Ansonsten lass‘ es bleiben!
Auf meinem Roadtrip durch Mexiko stand aber nicht der Besuch von Mexiko Stadt an, denn die Reiseplanung sah folgendermaßen aus: Nach meinem Grenzübergang von Guatemala nach Mexiko begab ich mich zunächst für zwei Tage nach Tapachula zur Reiseplanung. Meine liebste Reisebegleitung, meine Hündin Matute, begleitete mich natürlich die ganze Zeit.
Von Tapachula aus schließlich bereiste ich zunächst knapp zwei Wochen Chiapas, machte einen kurzen Abstecher nach Tabasco und Campeche und fuhr schließlich von Oaxaca nach Veracruz.
Wissenswertes für einen Roadtrip durch Mexiko
Während meines Roadtrips durch Mexiko habe ich nicht nur wahnsinnig viel gesehen, sondern auch viele neue Erfahrungen gemacht, von denen ich denke, dass sie anderen ganz hilfreich sein könnten. Auch diese Informationen habe ich für dich auf meinem Blog zusammengetragen.
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Sightseeing in Mexiko Stadt
Aufgrund der Tatsache, dass ich vor meinem Aufenthalt wenig aktuelle Berichte im Internet über Sightseeing in Mexiko Stadt gefunden habe, habe ich mich dazu entschlossen, selbst einen kleinen Bericht zu verfassen.
Quelle: Google Maps
Mexiko Stadt – die perfekte Stadt für einen Kurztrip
Eine Stadt mit 20 Millionen Einwohner. Manche sagen, es seien mehr. Wer weiß das schon genau?! Gewissheit und Einvernehmen gibt es sicherlich darüber, dass Mexiko Stadt eine dynamische, total faszinierende und wunderschöne Stadt ist. Du findest hier alles: Eindrucksvolle Museen, Jahrzehnte der Geschichte, Boutique Hotels, Fünf-Sterne-Hotels, kunstvolle Straßen, einen Haufen netter Leute und gleichzeitig eine Authentizität wie ich sie in zahlreichen Metropolen auf der Welt noch nicht erlebt habe. Und sollte in dir jemals ein Gefühl von Langeweile aufkommen, biege einfach in die nächste Straße ein und lass‘ dich überraschen!
Sightseeing in Mexiko Stadt – 10 Dinge, die du nicht verpassen solltest
# 1: Zocalo und Plaza de la Constitution
Der riesige Platz in der historischen Altstadt ist der Zocalo. Verfehlen kannst du ihn nicht. Super offensichtlich ist er. Aber deswegen keine Entschuldigung, ihn auszulassen. Je nachdem wo du untergebracht bist, ist dies der beste Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang. Dort findest du übrigens auch das CD MX! Und wie es sich für einen Plaza Mayor in Mittelamerika eben gehört: In unmittelbarer Nähe zum Zocalo findest du auch alle wichtigen Gebäude.
# 2 Der Nationalpalast
Der Nationalpalast liegt auf der Ostseite des Zocalo und ist ebenfalls – und vor allem aufgrund seiner Länge von über 200 Metern – kaum zu übersehen.
# 3 Die Kathedrale von Mexiko Stadt
Gehst du entlang des Nationalpalastes, kommst du automatisch zur Kathedrale von Mexiko Stadt. Aber, ganz ehrlich, auch ohne den Hinweis bzgl. des Nationalpalastes kannst du die Kathedrale bereits von weitem sehen, denn in der ganzen Umgebung gibt es kaum ein höheres Gebäude.
# 4 Der Templo Mayor
Gegenüber der Kathedrale befindet sich der Templo Mayor, Überreste eines Tempels aus der Aztekenzeit.
# 5 Palacio de Bellas Artes
Wenn du nun noch ein wenig Zeit hast, dann mach’ einen Spaziergang durch die Fußgängerzone (Madero Street). Circa zwanzig Minuten später wirst du den Palacio de Bellas Artes erreichen. Dieser zählt sicherlich nicht nur zu den prunkvollsten Gebäuden von Mexiko Stadt, sondern gehört auch zu den kulturellen Einrichtungen.
# 6 Walking Paseo de la Reforma
Hinter dem Palacio de Bellas Artes führt die Paseo de la Reforma, eine Hauptverkehrsader von Mexiko Stadt. Diese reicht von Castillo de Chapultepec, der kaiserlichen Residenz, bis weit über den Zocalo hinaus und führt an zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Denkmälern vorbei, wie beispielsweise auch dem Monumento a la Revolucion, dem Platz der drei Kulturen und der Glorieta Cuitlahuac.
#7 Torre Mayor
Der Name ist Programm, denn beim Torre Mayor handelt es sich nicht nur um einen witzig anzusehenden Wolkenkratzer, sondern gleichzeitig auch um das höchste Gebäude der Stadt und Lateinamerikas.
#8 Basilica de Guadalupe
Und folgst du schließlich der Reforma weiter, kommst du zur Basilica de Guadalupe, ein hoch frequentierter Wallfahrtsort. Angeblich sollen hier 20 Millionen Pilger pro Jahr her kommen, eine Pilgerzahl, von welcher Rom nur träumen kann. Ob es stimmt, weiß ich nicht. Mir war nicht nach nachlesen, sondern nach Kaffeetrinken und shoppen unter freiem Himmel.
#9 Xochimilco
Damit die Bevölkerung zur Zeit der Azteken mit Nahrungsmitteln versorgt werden konnte, bauten die Azteken früher schwimmende Gärten. In Gewässern wurden Schilfgeflechte an Pfählen befestigt, die „Teppiche“ mit Erde und Schlamm bedeckt und bepflanzt. Noch heute kannst du die schwimmenden Gärten in Xochimilco bestaunen. Und während manche einzig als Touri-Attraktion dienlich sind, werden andere auch heute noch als Anbaufläche genutzt.
Quelle: Pixabay
# 10 Cafe Regina & Pastelería Ideal
Und weil 10 Punkte einfach schöner als 9 sind, hier noch zwei Tipps: Hast du Lust auf einen süßen Snack?! – Dann besuche unbedingt einen der zahlreichen Shops von Pastelería Ideal in Mexiko Stadt. Nimm‘ dir ein Tablett und eine Zange am Eingang, pack‘ drauf, was geht – abgerechnet wird nach Gewicht oder Stückzahl an der Kasse! Nom nom…
Und suchst du ein süßes Café mitten in der Fußgängerzone, aber dennoch ein bisschen Weg vom Trubel? – Im Cafe Regina bekommst du nicht nur hausgemachten Kuchen, sondern auch einen super leckeren Kaffee, schnelles, kostenloses Wlan, einen Platz an der Sonne abseits vom Trubel der Hauptstraße der Fußgängerzone – der perfekte kleine Ort, um einfach mal auf die Welt zu… äääh…
Auf meinem Roadtrip durch Mexiko stand aber nicht der Besuch von Mexiko Stadt an, denn die Reiseplanung sah folgendermaßen aus: Nach meinem Grenzübergang von Guatemala nach Mexiko begab ich mich zunächst für zwei Tage nach Tapachula zur Reiseplanung. Meine liebste Reisebegleitung, meine Hündin Matute, begleitete mich natürlich die ganze Zeit.
Von Tapachula aus schließlich bereiste ich zunächst knapp zwei Wochen Chiapas, machte einen kurzen Abstecher nach Tabasco und Campeche und fuhr schließlich von Oaxaca nach Veracruz.
Wissenswertes für einen Roadtrip durch Mexiko
Während meines Roadtrips durch Mexiko habe ich nicht nur wahnsinnig viel gesehen, sondern auch viele neue Erfahrungen gemacht, von denen ich denke, dass sie anderen ganz hilfreich sein könnten. Auch diese Informationen habe ich für dich auf meinem Blog zusammengetragen.
Kurztrip nach Mexiko Stadt: virtuelle Reisevorbereitungen
Dieser redaktionelle Beitrag kann Werbung für genannte Unternehmen enthalten, auch wenn keine Bezahlung stattgefunden hat.
Der treue Leser weiß: In Guatemala gibt es keine Post. Meine Möglichkeiten, an Reiseführer in Papierform zu kommen, sind daher deutlich begrenzt. Um mich dennoch ein wenig auf meinen Kurztrip nach Mexiko Stadt vorbereiten zu können, befrage ich die Blogger Community. Wie schon häufig in der Vergangenheit werde ich dort binnen weniger Stunden mit Blogbeiträgen über ein bestimmtes Reiseziel versorgt, bekomme wertvolle Tipps oder Empfehlungen aus erster Hand. Im Fall von meinem Kurztrip nach Mexiko Stadt war die Ausbeute jedoch nicht so groß – nur wenig Blogbeiträge standen zur Verfügung.
OMFG! Eine Post!
Befragte ich das Internet, wunderte mich die Ausbeute irgendwie nicht mehr. Die Zeichen waren deutlich auf Kontra Mexiko eingestellt: Verbrechen, Gewalt, Kriminalität, hohe Mordrate, keine Sicherheit, brandgefährlich. Geht es vielleicht noch plakativer? Noch einschüchternder? Muss das sein? Echt jetzt?
Es ist 8 Monate her, dass ich eine Postfiliale betreten habe – und diese hier sprengt alles!
Kurztrip nach Mexiko Stadt: face-to-face Reisevorbereitungen
Schon ein wenig genervt von dieser Art von Berichterstattung und weil ich wusste, dass diese meinen persönlichen Reiseplänen nichts anhaben konnte, befragte ich schließlich zwei meiner Kolleginnen, die gerade erst zwei Wochen vor meiner anstehenden Reise ein verlängertes Wochenende in Mexiko Stadt verbracht hatten.
Meine Frage: Was war das Beste für euch in Mexiko? – Schön offen formuliert natürlich. Wie sich das für eine gestandene Deutschlehrerin gehört. Richtig viel Spielraum lassen. *ironieoff*
Die Antwort: Das Beste an Mexiko war, dass wir völlig frei durch den Park spazieren konnten und ohne Bedenken haben zu müssen nachts noch durch die Straßen laufen konnten!
Ja, leben und arbeiten in Guatemala bricht Grenzen auf, verändert die Wahrnehmung, verlagert Schwerpunkte! Auch Wochen später ist mir dieses kurze Gespräch noch in Erinnerung. Sightseeing ist nicht mehr der Hauptschwerpunkt – Lebensqualität, erlebbare Freiheit und lebbare Grenzenlosigkeit sind die neuen Schwerpunkte geworden.
Soll heißen: Dieser Blogbeitrag über meinen Kurztrip nach Mexiko Stadt wird einen verschobenen Fokus haben! Keinen verzerrten. Keinen beschönigenden. Aber ganz sicher einen anderen. 😉
Mexiko Stadt – der Ort, an dem Erwartungen und Realität auseinander gehen
Nachdem ich mein privates Apartment im 5. Stock mitten in der historischen Altstadt bezogen und meine Sachen für die kommenden Tage verstaut habe, mache ich mich auf in das Zentrum von Mexiko Stadt.
Ausblick meiner Unterkunft aus dem 5. Stock
Keine 500 Meter weiter bemerke ich Dinge, die mir aus den vergangenen Monaten in Guatemala gänzlich unbekannt waren und die aufgrund ihrer Nicht-Existenz offensichtlich vollständig aus meinem Bewusstsein verbannt wurden.
Mexikanische Musik läuft auf den Straßen. Weder kann ich sehen, woher sie kommt, noch kann ich den Tönen der Musik folgen, um eine Quelle ausfindig zu machen. Dennoch ist sie da. Die gute-Laune-Musik. Im Rhythmus der Musik laufe ich durch die Fußgängerzone. Eine Fußgängerzone. Ein Shop neben dem anderen. Unter freiem Himmel. Nicht in einer bewachten Shopping Mall. Ohne Zugangskontrolle an den Parkplätzen. Keine bewaffneten Männlein, die die Häuserfronten und damit deren sich darin befindlichen Waren bewachen.
Gefühlt alle 500 Meter befindet sich ein Starbucks – in Guatemala Stadt gibt es exakt zwei! Straßencafés wie ich sie in Guatemala nicht gesehen habe. Selbst in Antigua befinden sich die Cafés ja (größtenteils aus baulichen Gründen) eher in den Hinterhöfen.
Ich realisiere die Unbeschwertheit, mit der ich hier durch die Straßen gehen kann. Natürlich gebe ich auf meine Sachen und Wertgegenstände, die ich bei mir trage, Acht. Aber nicht mehr als ich das jeder anderen Stadt in Deutschland und Europa auch tun würde. Mannheim. Madrid. Mexiko Stadt.
Quelle: Google Maps
Und während sich in den Shopping Malls in Guatemala ein teures Geschäft an das andere reiht, sehe ich für mein Empfinden in Mexiko Stadt einfach völlig normale Geschäfte: Zara, Vero Moda, C&A. Knapp zehn H&Ms sind in der Stadt verteilt. Vier Decathlons befinden sich im größeren Umkreis der Stadt. Ich fühle mich ein wenig wie eine Jetsetterin, denn zum Shoppen bin ich unter anderem über das Wochenende hier her gekommen. Ich brauche Leggins. Ich brauche Basics. Und ich brauche Sportklamotten und Trekkingkleidung.
Weder gibt es in Guatemala Leggins noch Basics. Und die Kleidungsstücke der bekannten Marken (UnderArmour, Nike, Adidas, Puma) sind aufgrund der Tatsache, dass es sich um Importprodukte aus den USA handelt, in Guatemala nahezu doppelt so teuer.
Und was ist mit dem Smog in Mexiko Stadt?
Ich habe davon gelesen, dass der Verkehr in Mexiko Stadt unglaublich heftig sein soll. Ich habe von Menschen gelesen, die die Flucht ergriffen haben, um dem Smog in Mexiko Stadt zu entfliehen. Ich habe davon gelesen, dass es unerträglich sein soll.
Mittlerweile bin ich mein eigenes Smog-Barometer. Ich weiß, wenn der Smog, die Abgase und der Dreck zu hoch sind, beginne ich sofort zu husten und meine Schleimhäute gehen zu. Ich habe dann Schwierigkeiten, für längere Zeit am Stück ohne Hustenanfall zu sprechen und ich habe Schwierigkeiten zu atmen, weil meine Nase innerhalb von Minuten verstopft.
Nichts dergleichen geschieht auf meinem Kurztrip nach Mexiko Stadt. Weder am ersten Tag noch am letzten Tag. Der Smog in Mexiko Stadt? – Für mich absolut unbedenklich!
Snap back to reality: Realitätscheck für Mexiko Stadt!
Ja, es gibt Armut in Mexiko Stadt. Auf meinem Kurztrip nach Mexiko kann ich diese durchaus wahrnehmen. Obdachlose liegen auf Kartons gebettet am Straßenrand. Bettler sitzen in der Fußgängerzone. Straßen-Entertainer stehen an Ampeln.
Ja, es gibt auch Kriminalität in Mexiko Stadt. Bei der Übergabe meines Apartments wurde mir der Ratschlag gegeben, mich nachts ausschließlich rechts der Unterkunft – im Stadtzentrum – aufzuhalten und nicht durch die Straßen auf der linken Seite zu gehen. Bei Dunkelheit! Ich bin es gewohnt, mich spätestens bei einbrechender Dunkelheit nicht mehr auf den Straßen aufzuhalten. Nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, überhaupt NACHTS durch Mexiko Stadt zu laufen. Überall siehst du auch Polizei. Mexiko Stadt tut offensichtlich wahnsinnig viel für die Sicherheit im Stadtkern.
Ja, ich werde auf den Straßen angequatscht. Von Passanten. Von Ladenbesitzern. Von Jugendlichen, von denen sich einer seinen Kumpels gegenüber wichtig machen möchte. Ich behalte sie für einige Zeit im Auge. Als eine Katze jedoch ihren Weg kreuzt, verlieren sie allerdings völlig das Interesse an mir.
(M)ein Abend in Mexiko Stadt
Und weil es in Mexiko Stadt erst gegen 20:15 Uhr dunkel wird, während die Sonne in Guatemala bereits um 18:30 Uhr untergegangen und draußen stockfinstere Nacht ist und ich dadurch unerwartet viel länger in der Stadt unterwegs bin, bin ich gleichzeitig ordentlich müde, als ich begleitet von Musik in mein Apartment zurückkehre.
Umso größer ist die Vorfreude auf meine erste Nacht in meiner Unterkunft. Vier große Daunen-Kopfkissen liegen auf meinem Queensize-Bett. Und weil es in Guatemala auch keinen Daunen-Kopfkissen, sondern ausschließlich diese gefüllten Schaumstoffkissen gibt (keine Sorge, ich habe mir auch Kopfkissen in Mexiko Stadt gekauft!), ist es eine einzige Wohltat, meinen Kopf auf sie zu betten. Gebettet wie eine Königin schlafe ich schließlich selig ein…
Auf meinem Roadtrip durch Mexiko stand aber nicht der Besuch von Mexiko Stadt an, denn die Reiseplanung sah folgendermaßen aus: Nach meinem Grenzübergang von Guatemala nach Mexiko begab ich mich zunächst für zwei Tage nach Tapachula zur Reiseplanung. Meine liebste Reisebegleitung, meine Hündin Matute, begleitete mich natürlich die ganze Zeit.
Von Tapachula aus schließlich bereiste ich zunächst knapp zwei Wochen Chiapas, machte einen kurzen Abstecher nach Tabasco und Campeche und fuhr schließlich von Oaxaca nach Veracruz.
Wissenswertes für einen Roadtrip durch Mexiko
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